Geht es im Freilichtmuseum Glentleiten

Rund ums Obst

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Die Zwetschgen werden am Wochenende gedörrt.

Großweil – Passend zur Jahreszeit dreht sich im Freilichtmuseum Glentleiten am kommenden Wochenende alles ums Obst.

Am Samstag, 22. und Sonntag, 23. September, werden die auf den Streuobstwiesen und in den Gärten an der Glentleiten geernteten Äpfel, Birnen und Zwetschgen nun zu Dörrobst, Saft und Süßspeisen verarbeitet. Die Besucher können dabei vieles probieren und bei der großen Obstsortenschau historische Arten wiederentdecken und Neuzüchtungen kennenlernen. Der renommierte Pomologe Anton Klaus bestimmt am Sonntag die mitgebrachten Äpfel und Birnen der Besucher.

Die Verarbeitung der geernteten Früchte steht bei den historischen Obstsorten-Tagen im Mittelpunkt. Im Back- und Dörrhaus aus Osterhofen aus dem Jahr 1893 werden Früchte getrocknet, die anschließend probiert werden dürfen.

Der Obst- und Gartenbauverein Großweil presst frischen Apfelsaft, der gemeinsam mit Most verkostet und gekauft werden kann. Kinder dürfen mit ihren Eltern an beiden Veranstaltungstagen bei „Samstags und Sonntags im Mirzn“ Obst verarbeiten (jeweils 13 bis 16 Uhr). Um 10.30, 14 und 15.30 Uhr entführt Märchenerzähler Hermann Büttner die Zuhörer in die Welt verheißungsvoll goldener Äpfel und Bäumchen schüttelnder Mädchen.

Der Obst- und Gartenbauverein Großweil wie auch das Glentleitner Gärtnerteam beantworten Fragen rund um den Anbau und die Pflege von Obstbäumen. Die Vielfalt an historischen (und modernen) Obstsorten des bayerischen Voralpenlandes können die Besucher bei einer Apfel-, Birnen- und Zwetschgenschau entdecken. Besitzer von alten Obstbäumen haben am Sonntag, 23. September, die Möglichkeit, ihre reifen Äpfel und Birnen von einem Pomologen bestimmen zu lassen. Besucher sollten drei bis vier Früchte pro Sorte samt Stiel mitbringen. Am selben Tag findet um 11 Uhr eine kostenlose Führung durch das Museumsgelände mit dem Schwerpunkt „Gärten, Wiesen, Felder“ statt.

Von Kreisbote

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