Feurige Leistungsschau

Am Tag der offenen Tür der FFW Weilheim gab es viel zu sehen und zu erleben

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Die Feuerwehr zeigte einige Gefahrenquellen auf. 

Weilheim – Das letzte Wochenende begann und endete turbulent.

Erst zog das zweitägige Zauberfestival tausende Besucher aus dem ganzen Oberland an und dann zeigten über 30 Feuerwehren aus dem Landkreis ihre modernen Einsatzfahrzeuge, ihre Ausrüstung und stellten ihr Können bei Vorführungen unter Beweis. Auch hier kamen rund 3 000 Gäste über den Tag verteilt.

Tag der offenen Tür Freiwillige Feuerwehr Weilheim Bildergalerie

 © Georg Müller
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Auf und rund um das Areal des Weilheimer Feuerwehrhauses brummten Aggregate, Drehleitern beförderten Wagemutige auf 30 Meter Höhe und Feuer der verschiedensten Art wurden entfacht und gelöscht. Neben der volksfestartigen Stimmung auf dem Hof gab es auf dem ehemaligen Areal der Stadtwerke eine Fahrzeugschau, die neben Profis auch Gäste ansprach. Hier wurde fremdes Material mit der eigenen Ausrüstung verglichen, gefachsimpelt und informiert.

Gleich bei der ersten Vorführung „Staubexplosion“ rumste es gewaltig. Die Druckwelle war noch in 30 Metern Entfernung gut zu spüren. Welche zerstörerischen Kräfte bei einem Frontalzusammenstoß zweier PKW entstehen und wie effektiv die Zusammenarbeit zwischen BRK und Feuerwehr bei THW-Einsätzen ist, erlebten die Zuschauer am Nachmittag. Zudem gab es eine Vorstellung, die Kindern die Furcht vor Feuerwehrleuten mitvoller Ausrüstung und Schutzmaske nehmen sollte. Im Anschluss durften die Kleinen unter Aufsicht selbst durch die Gänge der Atemschutzübungsanlage kriechen. „Das hat Riesenspaß gemacht. Ich war vorher auch im Rettungswagen und durfte mich auf die Trage legen. Das war alles richtig spannend“, so die siebenjährige Clara begeistert. In enger Nachbarschaft waren das BRK und die Wasserwacht präsent. Auch sie stellten ihre Leistungsbereitschaft unter Beweis. Neugierige aller Altersgruppen durften Rettungsfahrzeuge sowie deren Ausstattung von innen sehen, auf Tragen Platz nehmen und Fragen stellen. Das Jugendrotkreuz bemalte Gesichter und schminkte täuschend echte Verletzungen auf Arme und Beine. Nicht fehlen durfte auch die Rettungshundestaffel. Sie demonstrierte in mehreren Vorführungen die Suche und das Auffinden von vermissten Personen. Außerdem wurde über die Eignung von Hunderassen und die Dauer einer Ausbildung zum Rettungshund informiert.

„Mei, es war rundum super. Wir hatten wahnsinnig viel Publikum. Das hat uns bärig gefreut. Auch die Nachwuchswerbung war erfolgreich. Wir zählten zehn ernsthafte Interessenten. Ob sie bleiben, wird sich zeigen. Am 27. September, haben wir noch einmal eine Info-Veranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit. Sie ist eine Chance für diejenigen, die es heute nicht zu uns schafften“, teilten Kommandant Konrad Bischel und der stellvertretende Kommandant Stefan Herbst mit. Sie dankten auch den vielen Helfern vor und hinter den Kulissen. „Ohne ihren vollen Einsatz bei der Verpflegung hätten wir den Ansturm nicht geschafft“, so Bischel und Herbst.

Von Georg Müller

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