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"Jeder Steuereuro gut angelegt"

Krankenhaus Weilheim präsentiert beim Tag der offenen Tür unter anderem seine neuen OP-Säle

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In den neuen OP-Bereich sind natürlich auch moderne Anästhesie-Räumlichkeiten integriert. Im Bild: Dr. Norbert Trapp bei einer Vorführung am „Nicht-lebenden-Objekt“.

Weilheim – Die Landkreisbürger scheinen sich für ihre regionale Gesundheitsversorgung zu interessieren. Am vergangenen Samstag herrschte beim Tag der offenen Tür im Weilheimer Krankenhaus schon am Vormittag ein dichtes Gedränge auf den Fluren.

Hauptobjekt der Begierde waren natürlich die drei neuen Operationssäle der Klinik. „Hoffentlich werden Sie den OP-Bereich selten nutzen müssen“, scherzte Krankenhaus-GmbH-Geschäftsführer Thomas Lippmann bei einer Besucherführung – aber wenn es doch zum Ernstfall komme, dann würde den Patienten modernster Standard angeboten: „Da können wir mit den großen Gesundheitszentren mehr als mithalten. Unser Ziel ist es, dass kein Patient mehr zum Operieren nach München oder Augsburg muss.“

Die Baukosten, allein für die Operationssäle, belaufen sich auf acht Millionen Euro, der Gesamtumbau des Weilheimer Krankenhauses schlägt mit rund 50 Millionen Euro zu Buche. Die eine Hälfte trägt der Freistaat Bayern, die andere der Landkreis selbst: „Jeder Steuereuro ist hier gut angelegt worden“, betonte Geschäftsführer Lippmann.

Der OP-Bereich wird Anfang Juni in Betrieb gehen. Die Fertigstellung des neuen Eingangsbereichs und die Sanierung des alten Bettenhauses wird noch bis Januar 2020 dauern.

Wie die Besucher beim Tag der offenen Tür bei den Baustellenführungen erfuhren, wird der neue Eingangsbereich und die neuen Bettenabteilungen aus statischen Gründen auf Bohrpfählen gegründet. Das bestehende Kellermauerwerk besteht teilweise noch aus den über 100 Jahre alten Ursprungswänden. „Der Statiker hat bei dem Projekt ganz schön geschwitzt“, erzählte Lothar Ragaller den Besuchern. Er ist bei der Krankenhaus GmbH für das Themenfeld „Bau und Technik“ zuständig.

Mit dem Neubau bekommt jede Station im Weilheimer Krankenhaus zwölf zusätzliche Betten: „Damit kann die Klinik wirtschaftlicher geführt werden“, erklärte Ragaller weiter.

Von Bernhard Jepsen 

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