Tag der Offenen Tür und Segnung lockten viele Bürger an

Seniorenwohnanlage Raisting bezugsfertig

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Bis auf die Außenanlagen ist die Seniorenwohnanlage am Wiesendanger bezugsfertig. Den „Tag der Offenen Tür“ nutzten viele Raistinger für eine Besichtigung. Das kleine Bild zeigt v.li. Bürgermeister Martin Höck, Hausmeister Remigius Perchtold, Pfarrer Martin Bestele und Stefan Franzke von der AWO Raisting.

Raisting – Knapp zwei Wochen vor dem offiziellen Bezugstermin der neuen Seniorenwohnanlage am Wiesendanger lud Raistings Bürgermeister Martin Höck die Bevölkerung zu einem „Tag der Offenen Tür“ ein, verbunden mit der Segnung des imposanten Gebäudes. Wie Höck in seiner Rede betonte, hat sich die Gemeinde mit ihren knapp 2 300 Einwohnern zum Ziel gesetzt, dass möglichst viele ältere Bürger in der gewohnten Umgebung ihres Heimatortes bleiben können und nicht in auswärtige Altersheime umsiedeln müssen. Auf dem Standort Wiesendanger an der Bahnhofstraße entstand so für 2,6 Millionen Euro eine zeitgemäße Wohnanlage für Senioren.

Höck begrüßte neben vielen beteiligten Handwerken den nahezu vollständigen Gemeinderat und besonders Altbürgermeister Max Wagner, der während seiner Amtszeit die Initiative für ein gemeindeeigenes Seniorenheim begründete hatte. Die Seniorenwohnanlage mit 924 qm Wohnfläche umfasst 15 Wohnungen zwischen 52 qm und 76 qm, darunter fünf speziell für Rollstuhlfahrer ausgerichtete. Die Einheiten wurden auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt und stellen aufgrund der Barrierefreiheit eine Alternative zur Heimunterbringung dar. Neben tiefer gelegten Türklinken und Lichtschaltern sowie leicht bedienbaren Küchen beziehungsweise Kochnischen, legte man Wert auf einen breiten rollstuhlgerechten Zugang zum Duschbad.

Zusätzlich zu einem großen Gemeinschaftsraum mit verschiedenen Zonen im Tiefgeschoss gibt es auch ein Gäste-Appartement, wenn Besucher von auswärts übernachten wollen. Daneben ist ein kleines Büro für Hausmeister und Betreuerin, die stundenweise anwesend sein werden, vorhanden. Damit auch die Senioren nicht auf ihre Mobilität verzichten müssen, gehören Garagen und Stellplätze für Autos zum Konzept – ebenso wie ein Fahrradraum mit E-Bike-Ladestation.

Höck wies auf die optimale Infrastruktur der Anlage im Ortszentrum hin. Besonders freute er sich über die Kooperation mit der örtlichen Arbeiterwohlfahrt AWO, die das Haus betreuten wird. Barbara Happach werde sich stundenweise um die Bewohner kümmern und Hausmeister Remigius Perchtold steht auch mit Rat und Tat zur Seite. Für Pfarrer Martin Bestele, der das Gebäude vor dem Rundgang segnete, sei dies ein „Tag der Freude“ für die ganze Gemeinde, wie er betonte.

Man habe bei diesem Bau nichts übers Knie gebrochen, sagte der Bürgermeister. In den fünf Jahren der Planung hätten die Gemeinderäte diverse Seniorenobjekte in der Region besichtigt und auch verschiedene Standorte in Raisting begutachtet. Im Mai 2015 fiel dann die endgültige Entscheidung auf den zentral gelegenen Wiesendanger.

Von Dieter Roettig

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