Olympiade für Kinder – Peißenberger testen Sportarten in Eishalle

Bei den Kleinsten gab es von den Peißenberger Basketballern schon einmal Unterstützung, um den Ball in der Korb zu befördern. Foto: Halmel

Auch von der unsicheren Wetterlage ließen sich die Organisatoren der Peißenberger Kinderolympiade nicht aufhalten. Sie verlegten die Veranstaltung kurzerhand in die Eishalle und das erwies sich als richtige Entscheidung.

„Nach langer Zeit hatten wir mal fast alle Abteilungen unter einem Dach und die Resonanz war sehr erfreulich“, zeigte sich TSV-Präsidentin Petra Maier über die aus ihrer Sicht gelungene Veranstaltung in der Eishalle zufrieden. An zwölf Stationen durften sich die Kinder ohne Wettkampfdruck austoben und die verschiedensten Sportarten ausprobieren. „Unser Ziel ist, den Spaß an der Bewegung zu vermitteln“, erklärte TSV-Jugendleiter Thomas Karau. Ordentlich bewegen konnten sich die über 100 kleinen Sportler, die im Laufe des Tages in der Eishalle vorbeischauten, gleich bei der ersten Station der Turnabteilung. Durch einen Ring steigen, balancieren, springen und mit Mini-Ski als Duo zu gehen standen dabei auf dem Programm. Bei den Budosportlern war Koordination mit dem Hammer am Nagelbrett und Zielgenauigkeit beim Hufeisenwurf gefragt. Die Leichtathleten hatten einen Hindernisparcours aufgebaut. Die Hürden waren dabei nicht zu über-, sondern zu unterqueren, übersprungen werden mussten hingegen die aufgestellten Obstkisten. Die Fußballer ließen auf die Torwand, die Basketballer auf einen Korb und die Handballer auf ein Tor zielen. Bei Inline- und Eishockey bekamen die Kinder einen Schläger in die Hand gedrückt, um zu schießen oder einen Kurs abzulaufen. Letzteres forderten auch die Tischtennisspieler. Die Übung, mit einem Ball auf dem Schläger durch einen Pylonenkurs zu gehen, ohne dass er herunterfällt, war gar nicht so leicht. „Am meisten Spaß hat mir das mit dem Eishockeyschläger gemacht“, verriet der vierjährige Simon, als er sich mit seiner komplett abgestempelten Startkarte am Ende einen kleinen Preis aussuchen durfte. Angesichts der großen Auswahl fiel die Entscheidung dabei ganz schön schwer. Großen Spaß hatte auch die sechsjährige Jana, die beim Tennis ihre besonderen Erfolgserlebnisse verbuchte. „Ich hab’ den Ball ein paar Mal rübergespielt“, strahlte sie. Eine zufriedene Bilanz zog am Ende auch Petra Maier. „Die Kinder kamen auf ihre Kosten, die Abteilungen untereinander in Kontakt und von den Eltern erhielten wir eine positive Resonanz“, ist für sie eine Fortsetzung der Kinderolympiade ausgemachte Sache. Im nächsten Jahr wird es dann aber vermutlich gleich in die Eishalle gehen, „das ist der ideale Ort“, so Maier.

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