Junge Talente in der Orchesterfreizeit mit Feuereifer bei der Sache

"Rock me Cello"

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Das gemeinsame intensive Musizieren stand bei diesen Kindern und Jugendlichen in der Orchesterfreizeit auf dem Programm.

Murnau – Nachwuchstalente der Camerloher Musikschule Murnau e.V. verbrachten ihre Osterferien musikalisch bei der 15. Orchesterfreizeit für Kinder und Jugendliche in Haus Freudenberg am Starnberger See.

Mit dieser Freizeit zu Beginn der Osterferien, eingerichtet 2003 von den Geigenlehrern Julia und Marco Schröter, soll das Projekt jungen MusikerInnen ein intensives Musizieren in kreativer Workshopatmosphäre ermöglichen. Seit zehn Jahren ist Esther Beitelrock, die an der Camerloher Musikschule Violoncello unterrichtet, Teil des Teams. Sie bereichert mit ihren Schülern die beiden Orchester um die tiefen Stimmen der Bassinstrumente und ergänzt das Programm um ein eigenes Celloensemble. So musizierten auch heuer gut 50 Kinder aus den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau, Landsberg, Fürstenfeldbruck und Starnberg miteinander. Diese Einrichtung steht allen Altersstufen offen. Wer sich traut, darf schon ab der ersten Klasse mit nach Söcking fahren oder eine Begleitperson mitbringen.

Die Musikstücke werden jedes Jahr neu ausgewählt und von Julia Schröter arrangiert. Sie bieten viel Abwechslung und machen Freude beim Spielen. Geprobt und zur Konzertreife gebracht wurden in diesem Jahr Klassiker wie das Concerto in G-Dur von Antonio Vivaldi, aber auch lateinamerikanische Rhythmen wie der Tango Retintin von Eduardo Arolas.

Da war für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders gut gefiel den jungen Streichern das von Julia Schröter komponierte Stück „Rock me Cello“, bei dem nicht nur gestrichen und gezupft, sondern auch gestampft und geklopft oder mit der Holzseite des Bogens gespielt wird. Entsprechend gut besucht war das Abschlusskonzert im katholischen Pfarrzentrum in Starnberg, bei dem Marco Schröter verkünden konnte: „Die Orchesterfreizeit für die Osterferien 2020 in Haus Freudenberg ist schon fest gebucht.“ Eine kleine Geigerin bemerkte dazu: „Jetzt sehen wir uns ein ganzes Jahr nicht, leider, oder?

Von Kreisbote

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