21. Ausstellung mit Blaulichttag, neuer Regionalhalle, Scanner App und vielen Sonderschauen

Auf der Orla trifft sich die Region

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Die neuen Plakate in Händen und die 21. Orla fest im Blick haben v. li. Günter Klose, Dachsbräu; Andreas Wunder, Leiter Ordnungsamt; Hermine Zaha, Leiterin Veranstaltungsbüro; Bürgermeister Markus Loth; Josef-Albert Schmid, Geschäftsführer JWS GmbH; Stefan Frenzl, Amt für Standortförderung, Kultur und Tourismus und dessen Leiterin Jutta Liebmann, die mit ihrem Team für die Betreuung der Orla federführend zuständig ist.

Weilheim – Dass die Oberlandausstellung (Orla), die heuer bereits zum 21. Mal in Weilheim ausgerichtet wird, wieder mit interessanten Neuheiten, innovativen Ausstellern und unterhaltsamen Events punkten kann, war bei einem Gespräch mit den Organisatoren zu erfahren.

Als die Orla 1977 in Weilheim erstmals ihre Pforten öffnete – Bürgermeister Markus Loth, damals „ein kleiner Bub“, erinnert sich noch gut daran –, wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Wirtschaftsplattform mit großem Einzugsgebiet gelegt. Die Informations- und Verkaufsausstellung hat seither im Veranstaltungskalender der Kreisstadt einen festen Platz. Seit 2005 organisiert die JWS GmbH aus dem schwäbischen Mörslingen die alle zwei Jahre stattfindende Messe. „Die Orla ist 40 Jahre jung und beliebt. Hier trifft sich die Region“, schwärmte Josef-Albert Schmid bei einem Pressegespräch im Rathaus. Die Kreisstadt scheint dem JWS-Geschäftsführer inzwischen so ans Herz gewachsen zu sein, dass er sie glatt als „my second home“ bezeichnete.

Die Zielvorgabe für die 21. Orla, die von Freitag, 29. September, bis einschließlich Dienstag, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit), auf dem Volksfestplatz stattfinden wird, ist sportlich: Rund 320 Aussteller werden mit Branchenneuheiten, Sonderschauen, Events und Aktionen dafür sorgen, dass heuer die 35 000 Besuchermarke geknackt wird. Schmid gibt sich zuversichtlich: So ließen die jüngsten Besucherbefragungen von 2015 auf ein reges Interesse weit über die Landkreisgrenzen hinaus schließen. Ein Trumpf in den Augen des IWS-Geschäftsführers ist „Weilheims hohe Zentralität“.

Die Festrede zur Eröffnung hält voraussichtlich Finanz- und Heimatminister Markus Söder, der sich zu diesem Anlass bereits das zweite Mal hinters Rednerpult stellen wird.

Scanner App & Blaulichttag

Für die 21. Regionalausstellung, deren Standplätze laut JWS-Geschäftsführer bereits zu zwei Dritteln vermietet sind, kündigte Schmid den „Einstieg in die Digitalisierung“ an. Jeder Aussteller erhält eine Scanner App, mit der er selbst E-Gutscheine erstellen kann. Vom Kunden online abgeholt können diese an den Orla-Ständen eingelöst werden. Alle Aktionen werden mit Google oder sozialen Netzwerken verknüpft.

Feuerwehren, Bergwacht, Rotes Kreuz, Polizei, THW, Wasserwacht und Rettungshundestaffel demonstrieren am Sonntag, 1. Oktober, beim „Blaulichttag“ spannende Rettungsaktionen – auch in der Ammer.

"Wir sind Heimat"

heißt das Motto in der neuen Regionalhalle, die in Kooperation mit der früheren Kreisbäuerin Silvia Schlögel und ihrer Firma „Die Hauswirtschafterei“ konzipierte wurde. Schlögel wird täglich nach besonderen Rezepten kochen. Am Sonntag,1. Oktober, treffen die Besucher hier auf Katrin Lux, bekannt als lebenslustige Köchin „Fanny Lechner“ aus der BR-Fernsehserie „Dahoam ist Dahoam“.

Zweite Weilheimer Wiesn und Foodtrucks

Das Festbier für die „zweite Weilheimer Wiesn“ braut wieder der örtliche Dachsbräu. Am Freitag und Samstag, so Festwirt Günter Klose, wird das Publikum ab 19 Uhr bei freiem Eintritt mit zünftiger Blasmusik unterhalten. Foodtrucks, das sind fahrende kleine Restaurants, werden das kulinarische Angebot auf der Orla erweitern. Schmid sprach von einer „kleinen Schlemmermeile vor dem Bierzelt“. Andere Essensstände sollen dadurch aber nicht das Nachsehen haben, schränkte er das Angebot ein.

Sonderschauen und Events gibt es übrigens zu den Themenbereichen Gesundheit & Familie, Bauen & Sanieren, Wohnen & Lifestyle, Jugend & Freizeit, Tier & Natur.

Intensivere Kontrollen

Ordnungsamtsleiter Andreas Wunder wies auf die verschärften Sicherheitsmaßnahmen sowie stichprobenartige Taschenkontrollen hin. Ein Shuttle-Service bringt die Besucher von der Innenstadt bequem zum Ausstellungsgelände.

Von Maria Hofstetter

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