VdK Ortsverband Weilheim: Jahreshauptversammlung mit Adventsfeier und Ehrungen

70 Jahre soziales Miteinander

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Die Geehrten mit Landrätin Andrea Jochner-Weiß (re.) und der Ortsvorsitzenden Annemarie Merker (mi.).

Weilheim – Die Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes stand heuer immer noch im Glanz des 70. Gründungsjahres des Landesverbandes in München. Gefeiert wurde in der weihnachtlich geschmückten Stadthalle.

In ihrem Rückblick auf 2017 zog die erste Vorsitzende Annemarie Merker eine durchwegs positive Bilanz. Merker berichtete über die monatlich durchgeführten Ausflüge, wie im Januar zur Krippenführung in Weilheim, die Besichtigung der Pollinger Stiftskirche im März, Führungen durch Rosenheim, Ausflüge zum Tegernsee oder zur Italienischen Woche in Weilheim. Die finanzielle Situation ist entspannt, so dass der Vorstand beschloss, im kommenden Jahr zwei Ausflüge zu bezuschussen. Die Kosten für die Führung in der Villa Kaulbach werden gänzlich übernommen.

Auch bei den Mitgliederzahlen geht es aufwärts im VdK-Ortsverband. Derzeit sind 931 Männer und 1 037 Frauen gemeldet. Der Altersdurchschnitt bewegt sich zwischen 50 und 79 Jahren. „Aufgrund der Neueintritte bin ich gespannt, wann wir das 2000. Mitglied begrüßen können“, so Merker. Einen Schwerpunkt des Programms bildet traditionell die Würdigung langjähriger Mitglieder. Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Hugo Weinhardt, Dr. Georg Vollmann, Michael Resch, 50 Jahre dabei sind Rudolf Herz und 40 Jahre Helga Salamina und Agnes Leis. 25 Jahre: Monika und Dieter Seiler, Winfried Müller, Georg Salomon, Peter Knoll, Katharina Gawallek, Christine Gartmeier, Karin Fetisch-Dischl, Elke Jordan, Gustav Bock, Joses Brandmeir, Alois Kinzl, Helga Hatzlmann, Irene Hess, Elisabeth Röhrner, Johann Habersetzer, Hedwig Lindemann, Irmgard Raster. Für ihr zehnjähriges ehrenamtliches Engagement wurde Renate Knuth und Peter Leins gedankt.

Landrätin Andrea Jochner- Weiß und VdK-Kreisvorsitzende Susann Enders würdigten das Engagement des Ortsverbands als Erfolgsgeschichte. „Der VdK hat sich aus der Vertretung für Kriegsversehrte zum modernen, politisch unabhängigen Sozialverband entwickelt, der sich aber politisch einmischt. Wir sind die größte Vertretung des ‚Kleinen Mannes‘ in Deutschland“, sagte Enders.

Der VdK Landesverband Bayern vertritt 670 000 Mitglieder in 69 Kreis- und sieben Bezirksgeschäftsstellen. Im Kreisverband Oberland werden mehr als 10 000 Mitglieder in drei Geschäftsstellen und 21 Ortsverbänden betreut.

Von Georg Müller 

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