"Eine ganz wunderbare Idee"

Oster-Event auf dem Weilheimer Gmünder Hof kommt bei den Besuchern gut an

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Osterlamm-Basteln unter der Leitung von Andrea Günther Reitinger (zweite v. re.) war einer der großen Renner beim Oster-Event auf dem Gmünder Hof.

Weilheim – Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch. Strahlend blauer Himmel, angenehme Temperaturen und ein Bauernhof mit Tieren zum Streicheln. Beim Oster-Event auf dem Gmünder Hof amüsierten sich die Besucher prächtig.

Während die Jüngeren die österlichen Mal- und Basteltische dicht umlagerten, Schafe und Kaninchen streichelten oder entdeckungslustig bei der Ostereiersuche über den Hof streiften, machten es sich die Väter, Mütter und Großeltern an den bereitgestellten Tischen bei Kaffee und Kuchen gemütlich. „Das ist eine ganz wunderbare Idee“, so die allgemeine Meinung der Besucher. Gekommen waren auch Neugierige aus dem Umland, wie die zahlreichen Autokennzeichen auf dem improvisierten Wiesenparkplatz verdeutlichten. Passend zum Tagesmotto hatte sich auch Stadtpfarrer Engelbert Birkle vorbereitet. Er erklärte die österliche Symbolik anhand von Bildtafeln, gravierten Zinntellern, einer Osterkerze sowie einem selbst mit der Motorsäge hergestellten Lamm. Dabei lernte ein Großteil der Interessenten ihren Pfarrer von einer ganz neuen Seite kennen. „Das er auch noch Künstler ist, das wussten wir bis heute nicht“.

Gegen 17 Uhr zogen die Veranstalter des „Brücke e. V.“ eine ausgesprochen positive Bilanz. „Wir hatten über den Nachmittag verteilt fast 300 Besucher aus allen Altersklassen. Unser Ziel war es, Menschen ins Gespräch zu bringen und das hat gut geklappt. Unsere sechs Blechkuchen, Osterzöpfe und Törtchen wurden alle weggeputzt. Sogar der Kaffee ging uns aus. Wir mussten nachholen. Es war eine rundum erfolgreiche Angelegenheit“, bilanzierte die erste Vorsitzende der „Brücke“ und Sprecherin des Organisationsteams, Marion Lunz-Schmieder. Für den Verzehr wurden über 250 Euro gespendet. Sie sollen nun für den Bau eines Brotbackofens verwendet werden.

Die Idee des „Osterlamm-Events“ kam von Prof. Dr. Nani Bäum-Roßnagl. Die Bekanntschaft entstand bei einem früheren Gmünder Hof-Termin. „Sie kam vor circa acht Wochen auf uns zu und sagte: ‚Ich habe eine künstlerisch, christliche Idee für den Ostermontag.‘ Dann ging alles ganz schnell. Das Projekt stand innerhalb von zwei Wochen“, sagte Lunz-Schmieder.

Von Georg Müller 

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