Aquarellmaler übergibt drei zusätzliche Werke an Peißenberger Verwaltung

Weitere "Lentners" fürs Rathaus

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Manuela Vanni und Johannes Pfleger freuten sich über die geschenkten Bilder von Otto Lentner (Mitte).

Peißenberg – Im Erdgeschossflur des Peißenberger Rathauses dürfen heimische Künstler von Zeit zu Zeit ihre Werke ausstellen.

Das erste Obergeschoss ist hingegen dauerhaft und fest reserviert – und zwar für Aquarellmaler Otto Lentner. Fünf seiner Werke – unter anderem mit Motiven der Knappenkapelle, der Tiefstollenhalle und der Maria-Aich-Kirche – hängen bereits an den Flurwänden. Vor Kurzem kamen drei weitere hinzu. Lentner schenkte der Rathausverwaltung Aquarellbilder von der Friedenskirche, der Kapelle St. Georg und der St.Barbara-Kirche.

„Es freut mich, dass Sie sich nach wie vor für meine Bilder interessieren“, ließ Lentner Bürgermeisterin Manuela Vanni und Hauptamtsleiter Johannes Pfleger bei der offiziellen Bilderübergabe wissen. Die ausgewählten Motive seien „Zeugen der Vergangenheit, die sich nicht verändern“ und die einen hohen Identifikations- und Wiedererkennungswert hätten. Lentner, der Anfang Mai 83 Jahre alt wird, pinselt seine Aquarelle nicht von Fotos ab, sondern bemüht beim Malen „das Bild im Kopf“: „Ich bin dadurch nicht an Kleinigkeiten gebunden und kann stattdessen Gefühle und Charakter transportieren.“ Auf Detailtreue verzichtet der Künstler ganz bewusst: „Das können Fotos besser, aber die haben kein Leben.“

Die Kapelle von St. Georg und die Friedenskirche hat Lentner im vergangenen Herbst gemalt. Die St. Barbara-Kirche hatte er schon länger im Fundus.

Ein weiterer Nachschub für das Peißenberger Rathaus ist in Planung. Lentner befindet sich zumindest schon auf der Motivsuche: „Es ist noch nicht ganz klar – aber es wird auf alle Fälle etwas im Umfeld von Peißenberg sein“, versprach der Künstler.

Von Bernhard Jepsen

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