Jahreskarten am Öferl: 17 Anfragen liegen vor

Park & Ride

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Park & Ride am Öferl: Glück hat, wer in aller Früh kommt und hier noch einen Stellplatz für sein Auto findet.

Weilheim – Werden auswärtige BürgerInnen bei der Vergabe von Jahreskarten gegenüber Weilheimern bevorzugt behandelt? Diese und weitere Fragen betreffend den Park & Ride-Platz am Öferl enthielt ein Antrag von Stadtrat Karl-Heinz Grehl (Grüne), der im Stadtrat behandelt wurde.

Weilheimer Bürger hätten ihm erzählt, dass Anfragen aus umliegenden Gemeinden angeblich bevorzugt behandelt werden, begründete der Umwelt- und Energiereferent des Stadtrates seine Anfrage. Bezüglich der Wartezeiten auf Jahreskarten habe es telefonisch unterschiedliche Auskünfte gegeben und geheißen, dass die Weilheimer doch zum Bahnhof radeln könnten. Um „Verschwörungstheorien“, wie sie bei einer hohen Nachfrage entstehen können, vorzubeugen, hält es Grehl für geboten, „klare Regelungen zu treffen und diese öffentlich bekannt zu machen“.

Der Grünen-Stadtrat hatte auch hinterfragt, wer die Vergabe der Jahreskarten für diesen Parkplatz bearbeitet und wie viele Anfragen dafür aktuell vorliegen.

Wie Andreas Wunder, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, berichtete, werden die Jahreskarten zu je 100 Euro von der örtlichen Verkehrsbehörde ausgegeben. Der Park & Ride-Platz am Öferl umfasst insgesamt 276 Stellplätze, die Zahl der Jahreskarten ist auf 120 limitiert.

Wunder widersprach dem „Gerücht“, dass Pendler aus dem Stadtgebiet bei der Vergabe der Jahreskarten benachteiligt werden. „Wir unterscheiden nicht zwischen Weilheimern und Auswärtigen“, sagte Wunder. Der Stadtverwaltung liegen derzeit 17 Anfragen auf eine Jahreskarte vor: „Wer zuerst an der Reihe ist bekommt einen Parkplatz“, beschrieb Wunder das Procedere beim Abarbeiten der Warteliste.

Von Maria Hofstetter

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