Pass lotst zum richtigen Beruf – Wilhelm-Conrad-Röntgen Mittelschule in Weilheim führt Berufswahlpass ein

„Das Geld ist hier gut angelegt“, stellte Rektor Georg Schmidt (re.) fest, das findet auch Bürgermeister Markus Loth (mi.). Die Kosten, 30 Euro pro Ordner, schultern je zur Hälfte der Hauptschulverband und die Eltern. Li.: Berufsbeauftragter Jürgen Werle. Foto: Hofstetter

Welcher Beruf passt zu mir, wo liegen meine Stärken , wie bewerbe ich mich erfolgreich? Fragen über Fragen schwirren den Jugendlichen und ihren Eltern zum Ende der Schulzeit durch den Kopf. Hilfe bei der Berufsfindung soll den Weilheimer Mittelschülern ein mit nützlichen Informationen gefüllter Ordner, der Berufswahlpass, geben.

„Diese Mappe begleitet unsere Schüler von der siebten Jahrgangsstufe bis zu ihrem Schulabschluss“, gab Rektor Georg Schmidt bei der Vorstellung im Rathaus bekannt. Der optisch ansprechend gestaltete Ordner geht in das „persönliche Eigentum“ der 100 Siebtklässler über und wird im Klassenzimmer aufbewahrt. Aufbauend auf ein Modell des Staatlichen Schulamtes Garmisch-Partenkirchen wurden die Inhalte auf die Region Weilheim-Schongau abgestimmt. Jürgen Werle, Berufsbeauftragter der Schule, kündigte an, dass die sechs Module der Mappe im berufsorientierenden Unterricht in den Fächern Deutsch und Arbeit/Wirtschaft/Technik gemeinsam erarbeitet werden. Soziale Kompetenzen werden darin genauso erörtert wie berufliche Eignungstests und Berufspraktika. Im Modul 5 „Zeugnisse“ trägt der Schüler seine Zeugnisnoten der Jahrgangsstufen 7 bis 10 ein. Dies wiederum gibt dem Betrieb, bei dem sich der Jugendliche um einen Ausbildungsplatz bewirbt, oder dem Berufsberater in der Arbeitsagentur Einblick in die schulischen Leistungen des Bewerbers. Auch im Gespräch mit den Eltern – Schmidt: „wir haben sie bewusst ins Boot geholt“ – wird der Pass herangezogen als Leitfaden zur persönlichen Lebensplanung des Nachwuchses. Schulleiter Schmidt erhofft sich von dem „als kompakte Dokumentation zusammengestellten Berufswahlpass“ positive Impulse für die Berufsfindung. Eine große Herausfor- derung bestehe darin, „dass jeder Jugendliche das Ausbildungsziel und sein angestrebtes Berufsziel erreicht“.

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