Facebookeintrag verhindert Einsatz eines Entschärfungskommandos

Schnaps statt Sprengstoff

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Peißenberg - Auch was die Polizeiarbeit anbelangt, scheint das Internet immer wichtiger zu werden. Die Recherche eines Beamtens verhinderte in diesem Fall den Einsatz eines Entschärfungskommandos. 

Eine Peißenbergerin meldete bei der Einsatzzentrale in Rosenheim, dass sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes, eines ehemaligen Bergmannes, neben einer Schusswaffe mit Waffenschein auch ein Paket mit Flüssigsprengstoff gefunden habe. Laut Aufschrift handle es sich um 30 ml des Sprengstoffes „Prostex 38%“ der Firma Dynamit Nobel.

Diese Mitteilung wurde an die zuständige PI Weilheim weitergeleitet. Glücklicherweise suchte der Dienstgruppenleiter dort zunächst im Internet nach dem Stoff, bevor der Sprengstoffeinsatz mit einem Entschärfungskommando anlief. Er wurde bei Facebook fündig, wo die Polizei Nordhessen postete, dass sie schon mit einem solchen Fall befasst war. Demnach handelt es sich bei dem Stoff um Schnaps, der im Zuge einer Werbeaktion von Dynamit Nobel verteilt wurde.

Der Eintrag der nordhessischen Polizei ist unter https://www.facebook.com/PolizeiNordhessen/videos/kurioser-fundwie-ein-wortspiel-f%C3%BCr-gefahr-sorgen-kannneulich-kam-ein-selbsternan/427515484312769/ zu finden. 

Auch das Social-Media-Team des PP Oberbayern Süd befasste sich mit dem Einsatz.

Von Kreisbote

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