Nachbereitung der Jungbürgerversammlung in der Tiefstollenhalle

Der Jugend eine Stimme geben

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Die Teilnehmer des jünsten Treffens.

Peißenberg – Bürgermeisterin Manuela Vanni begrüßte vor Kurzem gemeinsam mit der Jugendreferentin Stephanie Träger und der Projektstelle „What´s Up?!“ des Kreisjugendrings Ostallgäu circa 40 junge Menschen in der Tiefstollenhalle zur Nachbereitung der Jungbürgerversammlung.

Mit der Frage „Wie kann Peißenberg jugendgerechter werden?“ beschäftigen sich die jungen Menschen nun schon zum zweiten Mal. Während beim ersten Treffen im Oktober Themen favorisiert wurden, war das Ziel bei dieser Zusammenkunft konkreter zu werden. An Thementischen hatten die jungen Menschen die Möglichkeit, über Ideen zu diskutieren und ihre Vorstellungen festzuhalten.

Eines der meistgewählten Themen war der Skaterplatz. Junge Peißenberger wünschen sich andere Ramps, um weiterhin vor Ort skaten zu können. Die bunt gemischte Gruppe diskutierte über das Material der Rampen, woher man diese bekommen könnte und über mögliche Sponsoren. Gemeinsam mit der Jugendreferentin und Mitarbeitern der Projektstelle soll nun die Präsentation für eine Sitzung im Marktrat vorbereitet werden.

Am Tisch „Jugendbeteiligung“ fanden sich 15 Teilnehmer ein. Ziel der Projektstelle What´s Up?! des Kreisjugendrings Ostallgäu war es hier, die Teilnehmer aufzuklären, welche Gremien für Jugendbeteiligung es gibt. Außerdem wurde gemeinsam über eine passende Form für Peißenberg gesprochen. Hierfür waren auch Mitglieder des Vereins „Junge Menschen.org“ anwesend, die ihre Erfahrungen zur Jugendbeteiligung im Landkreis weitergaben. Die Gruppe beschäftigte sich mit den Fragen „Wie stellt ihr euch wirkliche Jugendbeteiligung vor?“, „Zu welchem Ziel soll Jugendbeteiligung in Peißenberg führen?“und „Welche Gremien für Jugendbeteiligung gibt es?“

In dem Plenum wurden dann die Vor- und Nachteile eines Jugendparlamentes beziehungsweise eines Vereins zur Jugendbeteiligung abgewogen. In weiteren Treffen soll nun über die Art des Gremiums entschieden werden.

Ein weiteres Thema war der öffentliche Nahverkehr. Aus der Veranstaltung ging hervor, dass junge Menschen gerne Bus und Bahn nutzen würden, dies allerdings auf manchen Stecken nicht möglich ist. Auf Grund fehlender Verbindungen oder zu langer Wartezeiten an bestimmten Haltestellen müssten letztendlich doch die Eltern fahren oder der Besuch eines Freundes ist schlichtweg nicht möglich. Dieses Thema soll gemeinsam mit dem geplanten Gremium für Jugendbeteiligung weiter bearbeitet werden.

Am vierten Thementisch „Furtgehmöglichkeiten“ haben junge Menschen den Wusch nach mehr Möglichkeiten zum Feiern geäußert. Vor allem der Altersgruppe 16+ fehlt es hier an Angeboten. Auch dieses Thema schreibt sich der Tisch Jugendbeteiligung auf die Agenda.

„Wir brauchen ein Gremium der Jugend, das wir ansprechen können!“, so Vanni im Anschluss der Veranstaltung. Mit dieser Motivation können die jungen Menschen nun gemeinsam mit der Jugendreferentin und der Projektstelle aktiv an ihren Vorhaben weiterarbeiten.

Junge Menschen zwischen zwölf und 27 Jahren können jederzeit den Arbeitsgruppen beitreten. Infos gibt es bei der Projektstelle „What´s Up?! – aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“, Tel. 08342/911817, www.jugendbeteiligung-kjr-oal.de. Die Veranstaltung wurde von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Weilheim-Schongau unterstützt.

Von Kreisbote

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