Gemeindewerke lesen ab

Zugang zu Strom- und Wasserzählern vor 20. November frei räumen

Stromzähler
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Einmal jährlich werden die Zählerstände dokumentiert.

Peißenberg – Von Freitag, 20. November, bis Montag, 14. Dezember, steht heuer bei den Peißenberger Gemeindewerken wieder die Jahresablesung auf dem Programm. Im Einzugsgebiet müssen dabei die Stände von rund 10 000 Strom- und Wasserzählern dokumentiert werden.

Für die Ablesung in den Peißenberger Haushalten ist ein zehnköpfiges Team von internen und externen Mitarbeitern unterwegs. Die Ableser, die ihr Kommen vorher nicht terminlich ankündigen, sich an der Haustür aber stets ausweisen können, registrieren übrigens auch bei den Verbrauchern die Stromwerte, die ihren Strom nicht über die Gemeindewerke beziehen. Der Hintergrund ist folgender: Das Kommunalunternehmen ist als Stromnetzbetreiber unabhängig vom jeweiligen Vertriebspartner für die Ablesung zuständig.

Die Jahresablesung findet angesichts der Corona-Pandemie heuer unter besonderen Rahmenbedingungen statt. Das Mitarbeiterteam wird mit Mund- und Nasenschutz, Einweghandschuhen sowie Desinfektionsspray ausgerüstet sein. Damit die Ablesung schnell über die Bühne gehen kann, bitten die Gemeindewerke darum, den Zugang zu den Zählern bereits vor dem 20. November freizuräumen.

Bei Covid-Erkrankungen im Haushalt oder bei Verdachtsfällen (Stichwort „Quarantäne“) sollten die Ableser an der Haustüre freundlich abgewiesen werden. „Da sollten die Leute gegenüber unseren Mitarbeitern ehrlich und fair sein“, hofft Vertriebsleiter Manuel Schumnik auf die allgemeine Vernunft der Bürger.

Die Zählerwerte können dann alternativ per Selbstauskunft an die Gemeindewerke gemeldet werden. Dafür gibt es verschiedene Kommunikationsplattformen, wie die Ablesekarte – die ebenso in den Briefkästen landet, wenn auch beim dritten Besuch des Ablesers niemand anwesend ist –, das Internet-Kundenportal der Gemeindewerke und die E-Mail-Adresse kundencenter@peissenberg.de (Foto vom Zähler inklusive Nummer und Verbrauchsstand in den Anhang hochladen).

Auch die Übersendung der Daten via WhatsApp ist grundsätzlich ab dem 20. November möglich (0160/9774747). Ausgeschlossen ist hingegen die Übermittlung der Zählerstände per Telefon.

Von Bernhard Jepsen

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