Peißenberger soll Pkw-Maut umsetzen

Hohe Erwartungen an Dobrindt

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Alexander Dobrindt ist Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur.

Berlin/Peißenberg – Die Bundesminister sind vereidigt, die Arbeit kann los gehen: Das gilt auch für Alexander Dobrindt, den Chef im neu zugeschnittenen Verkehrsministerium. Ein wichtiger Auftrag für den 43-jährigen Peißenberger wird sein, die von Ministerpräsident Horst Seehofer geforderte Pkw-Maut durchzusetzen.

Dass der 43-jährige CSU-Bundestagsabgeordnete aus Peißenberg in der nach langwierigen Verhandlungen auf den Weg gebrachten Großen Koalition als Minister mit am Kabinettstisch sitzt, war längst keine Überraschung mehr. Seehofer hatte nach der Landtagswahl in Bayern keine Gelegenheit versäumt, die „strategischen Leistungen“ seines ehemaligen Generalsekretärs im Wahlkampf hervorzuheben. 

 Dobrindt gilt als enger Vertrauter des bayerischen Ministerpräsidenten. Er soll in Berlin als Nachfolger des Traunsteiners Peter Ramsauer die von Seehofer angestoßene, für die Bundesbürger kostenneutrale, Pkw-Maut umsetzen. Zu den Aufgaben des frisch vereidigten Ministers gehören auch die Regulierung der Datenströme im Internet und der von der Wirtschaft dringend geforderte Ausbau des Breitbandnetzes. Der 43-jährige Diplom-Soziologe übernimmt in Berlin mit dem Verkehrsministerium den für die CSU wichtigsten ihrer insgesamt drei Ministeriumsposten.

Maria Hofstetter

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