Peißenbergs Image aufpolieren "Komm 2012" – Leistungsschau in der Marktgemeinde mit neuem Konzept

Hoffen, dass die „Komm 2012“ ein Erfolg wird: Bürgermeisterin Manuela Vanni (außen re.) und das Organisationsteam des Peißenberger Handels- und Gewerbevereins mit (v.li.) Josef Habersetzer, Uschi Einberger, Thomas Palmberger, Manfred Fiebig, Michael Hosse und Hans Arpke. Foto: Jepsen

Beim Peißenberger Handels- und Gewerbeverein herrscht derzeit regelrechte Aufbruchstimmung: Vorsitzender Manfred Fiebig und seine Mitstreiter stecken mitten in den Planungen für die Leistungs- und Gewerbeschau, die unter dem Motto „Komm 2012“ vom 20. bis 23 September auf dem Peißenberger Volksfestplatz über die Bühne gehen wird.

Die Messetage sollen intensiv zur Imagewerbung für die Marktgemeinde genutzt werden und das etwas angestaubte Flair vergangener Gewerbeschauen im Turnhallen-Ambiente ablösen. Neu ist also nicht nur der Veranstaltungsort, sondern auch das Konzept. Statt auf kurzfristige Verkaufserfolge zu schielen, will man nachhaltige Wirtschaftsförderung für den Ort betreiben: „Wir möchten das gesamte Leistungsvolumen von Peißenberg zeigen. Es soll nicht der letzte Cent aus den Besuchern rausgepresst werden, sondern wir wollen die Leute später in die Läden ziehen“, beschreibt Vereinschef Fiebig den Charakter der Leistungsschau. Am neuen Messekonzept hat sich auch die Namensgebung orientiert: „Komm nach Peißenberg und kommuniziere mit uns“, lautet der Slogan, mit dem an den vier Veranstaltungstagen rund 10 000 Besucher angelockt werden sollen. „Man muss sich hohe Ziele setzen. Es soll keine schnuckelige Ausstellung, sondern eine richtige Messe werden“, sagt Fiebig selbstbewusst. Für den Aufbau der drei Messehallen mit einer Ausstellungsfläche von knapp 1 000 Quadratmeter im Innen- sowie 1700 Quadratmeter im Außenbereich hat sich der Gewerbeverein über die „JWS Messe- und Ausstellungsorganisation“ professionelle Hilfe mit ins Boot geholt. Die Mörslinger Firma, die unter anderem die Oberland-Ausstellung in Weilheim organisiert, ist laut Fiebig für die „komplette Hardware“ und die Werbeplakatierung zuständig. „Im Umkreis von 30 Autominuten nach Peißenberg werden wir das ganze Oberland bombardieren“, kündigt der Vorsitzende hinsichtlich der Werbemaßnahmen an. 70 bis 80 Firmen will man für die Leistungsschau akquirieren, wobei das heimische Gewerbe Priorität genießen soll. Bei den anfallenden Kosten rechnet Fiebig mit einem sechsstelligen Betrag. Konkrete Zahlen will er zwar nicht der Öffentlichkeit preisgeben, aber der Vereinschef ist optimistisch: „Wir haben vorsichtig kalkuliert. Es wird funktionieren“.

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