Mittelschule Peiting zum siebten Mal ausgezeichnet

Umweltpreis erhalten

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Umweltfachberater Hans Schütz (li.) von der Mittelschule Peiting nimmt den Umweltpreis von Staatsminister Dr. Marcel Huber entgegen.

Peiting – Ende Dezember verlieh der Bayerische Umweltminister Marcel Huber im Bürgerhaus in Haar den Titel „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ an Schulen aus Oberbayern, Niederbayern, der Oberpfalz und Schwaben. Zum siebten Mal in Folge war auch die Mittelschule Peiting dabei, die durch die konsequente Umsetzung ihres Umweltbildungsprofils schon seit Jahren öffentliche Anerkennung weit über die Region hinaus erhält und kürzlich dafür auch mit dem Umweltpreis des Landkreises Weilheim-Schongau ausgezeichnet wurde.

Die an der Ausschreibung teilnehmenden Schulen mussten bei ihrer Bewerbung zwei Projekte zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt bearbeiten und dokumentieren sowie die Verankerung dieser Projekte in einer ökologisch orientierten Schulentwicklung aufzeigen. Eine Jury aus Vertretern des Umweltministeriums und des Kultusministeriums sichtete dann die eingegangenen Bewerbungen und entschied über die Vergabe der hochrangigen Auszeichnung. Hintergrund für die erneute Titelverleihung an die Peitinger Schule ist laut Umweltfachberater Hans Schütz nicht nur die hohe Qualität der beiden eingereichten Projekte, die sich mit den Themen „Vom Aussterben bedrohte Haustierrassen“ und „Zusammenleben von Jung und Alt“ beschäftigten, sondern auch die jahrelange und konsequente Umsetzung des Umweltgedankens im Profil der Mittelschule Peiting. So umfasste die eingereichte Bewerbungsmappe nicht nur die beiden bereits genannten Projekte, sondern deren Einbettung in ein langjähriges, nachhaltiges und ökologisches Gesamtkonzept, das vom Ökoaudit und der Schulgeländegestaltung über die Partnerschaft mit der Michl-Dacher-Schule in Nepal und dem Projekt „Elektrosmogfreie Schule“ bis hin zu Patenschaften und Kooperationen mit Naturschutzverbänden und der Erarbeitung eines Konzepts zur Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Bayerns Schuldächern reicht. So erstaunt es auch nicht, dass die entsprechende Bewerbungsmappe jährlich umfangreicher wird. Die hohe Qualität im Hinblick auf ein nachhaltiges, ökologisches Gesamtkonzept an der Mittelschule Peiting kann laut Schütz aber nur deshalb immer wieder erreicht werden, weil das gesamte Kollegium, die Schulleitung, das Hausmeisterteam aber auch die Eltern und die Gemeinde Peiting die Aktivitäten unterstützen. Besonders erfreulich für die Peitinger Mittelschule war, dass man erneut in der höchst möglichen Würdigungsstufe, nämlich mit drei Sternen, ausge- zeichnet wurde.

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