Penzing setzt sich klar durch

Die Saison in der Volleyball-Bezirksliga neigt sich zum Ende und es schaut für Penzings Volleyballerinnen gut aus. Nach einem Doppelerfolg in Planegg, gegen den unmittelbaren Verfolger TV Planegg-Krailling 2 und der dritten Garnitur Planeggs, hat der Tabellenführer nun ein Vier-Punkte-Polster herausgespielt.

Damit benötigen die Penzinger Damen am letzten Spieltag am 13. Februar in Eichenau gegen den Gastgeber oder gegen den SC Freising noch einen Sieg um das Meisterstück aus eigener Kraft zu vollenden. Penzing würde dann nicht nur als erstes Ligateam die Saison beenden sondern auch als Meister, denn an den verbleibenden drei Ligaspieltagen bis Mitte März, an denen die übrigen Teams ihr Spielprogram noch abspulen müssen, kann dann keiner mehr die Penzinger Damen einholen. Nicht allzu überrascht FCPCoach Jürgen Malter, als in den Reihen von Planegg 2 zwei Spielerinnen zu finden waren, die normalerweise für die Regionalligamannschaft auflaufen. Da sie dort die vergangenen drei Monate keinen Einsatz hatten, konnten sie in der Spielklasse zurückgestuft werden und in der Bezirksliga starten. „Wir haben die vergangenen Jahre in dieser Richtung soviel erlebt“, meint Malter, „da überrascht einen so etwas nicht mehr!“ Mit Edelreservistinnen Zwar hatte man noch versucht, diese Spielerinnen bei Planegg 3 zu platzieren, dann hätten sie an diesem Tag zweimal gegen Penzing antreten können, um dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen. Doch sportlich fair entschied sich die Dritte des TV Planegg gegen diesen Griff in die Trickkiste. „Die Sätze, in denen die beiden Edelreservisten eingesetzt wurden, haben wir alle für uns entschieden“, bilanziert Malter, schmunzelt und verweist auf das 25:20 im ersten Satz und das 25:18 und 25:16 im dritten und vierten Satz. Den zweiten mussten die Penzinger mit 16:25 den Planeggern überlassen, als man im eigenen Angriff zu viele Möglichkeiten verschenkte. Im Spiel zuvor konnte sich die abstiegsgefährdete dritte Garnitur der Würmtaler den ersten Satz mit einer kämpferisch guten Leistung knapp mit 23:25 von Penzing erobern. Der Bezirksliga-Tabellenführer aus ließ aber im weiteren Spielverlauf nichts mehr anbrennen, auch wenn im zweiten Satz mit 25:21 Planegg noch solide Leistung abrufen konnte, ehe sie mit 25:11 in den beiden letzten Sätzen konditionell und spielerisch einbrachen. Zurückgemeldet Penzing agierte diesmal ohne Andi Epp als Libero. Da Libero Michaela Bachmeir sich wieder aus der Babypause bei ihrem Team zurückmeldete, konnten Epps Qualitäten als Universalspielerin diesmal gewinnbringend auf der Zuspielposition genutzt werden, nachdem die etatmäßige Zuspielerin Romana Kohlhund gesundheitlich angeschlagen war und Trainingsrückstand hatte. „Andis Vorteile beim Block und ihre guten langen Pässe, tun dem Team gut“, meint ihr Coach, und will sie auch zum letzten Spieltag in Eichenau als Zuspieler einsetzen, um Abwechslung im Penzinger Spielaufbau zu bringen und beim Service eine weitere zuverlässige Aufschlägerin zu haben. Fehlerfreie Annahme Dass Michi Bachmeir noch nicht wieder sofort die volle Leistung auf dem Spielfeld abrufen kann ist für ihn auch verständlich, aber die Mittelblocker, die normalerweise in der Annahme ihrem Libero den Vortritt lassen, haben an diesem Spieltag insbesondere gegen den ärgsten Konkurrenten TV Planegg-Krailling 2 eine fehlerfreie Annahmeleistung aufs Parkett gezaubert und so für beste Voraus- setzungen zum Penzinger Spiel-aufbau gesorgt.

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