Erste Zahlen

Photovoltaik: Landkreis Weilheim-Schongau spart Kosten und CO2

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Offizielle Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage auf dem Amtsgebäude in der Pütrichstraße 10a mit (von links) Wilhelm Westenrieder (EVA GmbH), Norbert Merk (LRA), Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Georg Leis (LRA) und Fritz Raab (Geschäftsführer EVA GmbH).

Landkreis – Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Nachdem die Landwirtschaftsschule in der Pütrichstraße 10a zum Amtsgebäude umgewandelt wurde, wurde auf dem Flachdach eine Photovoltaik-Anlage errichtet. Das Landratsamt hat jetzt die ersten Zahlen dazu veröffentlicht.

Der Landkreis ist Pächter und Nutzer der Anlage. Die Dachanlage ist als sogenannte Überschuss-Einspeiseranlage konzipiert. Das heißt, der erzeugte Strom wird primär ins Hausstromnetz des Landratsamtes eingespeist und dort selbst verbraucht. Der überschüssige Strom wird in das Netz des Bayernwerks eingeleitet und dann vergütet.

Der Landkreis erwartet eine jährliche Stromproduktion von 45 000 kWh. Das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 27 000 kg pro Jahr. Nach den Betriebserfahrungen der ersten Monaten werden mehr als 25 Prozent des erzeugten Stroms im Amt verbraucht. Damit kann der Landkreis aus der Stromkostenersparnis und der Einspeisevergütung, die nach Schätzungen 610 000 Euro jährlich betragen wird, die Pachtraten begleichen und sogar einen kleinen Überschuss erzielen.

Auf dem Edelstahldach wurden 172 Module mit einer Nennleistung von je 285 Watt befestigt. Die Investition in die Photovoltaik-Anlage tätigte die Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft (EVA) im Rahmen ihrer Aufgabe, auf den Liegenschaften des Landkreises wo immer wirtschaftlich sinnvoll, Photovoltaik zu installieren.

Von Kreisbote

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