Im Stadtrat vorgestellt

Pläne für Areal südlich des Weilheimer Bahnhofs

Pläne für Areal im Modell
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Der Plan wurde bereits im Zuge der Planungen für den neuen Busbahnhof innerhalb eines Ideen-Wettbewerbs erstellt.
  • Sofia-Leonie Wiethaler
    VonSofia-Leonie Wiethaler
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Weilheim – Einiges vor hat der Münchener Investor Tectaplan auf dem Areal südlich des Weilheimer Bahnhofs.

Auf dem insgesamt rund 8 200 m² großen Gelände sind unter anderem drei winkelförmige Gebäude mit drei bis fünf Geschossen geplant. Diese umschließen jeweils einen Innenhof. In ihnen sollen circa 80 bis 100 Wohnungen entstehen, wie Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt-Sommer erklärte. Dort wo die Bahnhofsstraße einen Knick macht, ist außerdem ein Platz geplant. Um ihn herum sollen Geschäfte, Gastronomie, Co-Working, ein Boardinghouse und ein bis zu acht Geschossen reichender „Hochpunkt“ entstehen. Das Areal soll außerdem verkehrsberuhigt mit durchgängigem Fuß- und Radweg gestaltet werden.

Ganz neu ist dieser Plan jedoch nicht. Er wurde bereits im Zuge der Planungen für den neuen Busbahnhof innerhalb eines Ideen-Wettbewerbs erstellt. Gekauft hatte der Investor das Gelände bereits 2018. 2019 wurde es geräumt und im Anschluss ein Jahr lang als Ausweichparkplatz für das Parkhaus am Öferl genutzt, welches von den Stadtwerken Weilheim gebaut wurde.

Wie Roppelt-Sommer berichtete, wolle der Investor das Büro CIMA beauftragen. Mit dessen Hilfe soll zum Beispiel ermittelt werden, welche gewerbliche Nutzung in dem Viertel Sinn macht sowie ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept erarbeitet werden. Auch die Forderungen der Weilheimer Charta seien für den Investor nicht unbekannt und er würde diese weitestgehend umsetzen.

Kürzlich stellte die Stadtbaumeisterin die Pläne des Investors auch im Weilheimer Stadtrat vor. Das Vorhaben sehe „zugegeben nicht schlecht aus“, urteilte Verkehrsreferent Manuel Neulinger (Grüne). Für ihn stellt sich jedoch die Frage, wie mit dem Verkehr umgegangen werden soll.

Petra Arneth-Mangano (SPD) freute sich darüber, dass auch für die Gastronomie Platz vorgesehen ist. Im Zusammenhang mit der Weilheimer Charta wünschte sie sich jedoch, dass auch bei den Baumaterialien auf Nachhaltigkeit geachtet werde.

Positives Feedback gab es auch von Susann Enders (Freie Wähler), die auch die Höhe – in Verbindung mit der Problematik der Flächenversiegelung – lobte.

Letztendlich zeigten sich die Räte mit den Planungen grundsätzlich einverstanden – was an dem einstimmigen Votum deutlich wurde.

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