Podium Musicale lädt zu "Amadeus – Genie zwischen Freiheit und Leidenschaft"

Musikalischer Leckerbissen

+
Freuen sich auf den Mozart-Abend im Bibliotheksaal (v.li.): Helmut Fietzek und Ursula Hauer vom Podium Musicale, Vadim Mirovsky, Dominik Wilgenbus und Christophe Gördes von der Kammer- oper München, Podium Musicale-Vorstand Prof. Dr. Gerald Hauer, Dieter Strobel (Sparda) und Hausherrin Hanne Wittermann.

Polling – Nach dem großen Erfolg der ersten Kammeroper- Aufführung von „Cosi fan tutte“ im vorigen Jahre legt der Verein Podium Musicale e.V. nach: Erneut gastiert die Kammeroper München im Bibliotheksaal, dieses Mal mit dem halbszenischen Abend „Amadeus – Genie zwischen Freiheit und Leidenschaft“ am Samstag, 6. Juli, um 19.30 Uhr. In der Titelrolle ist Maximilian Nowka zu sehen, der Mozart bereits im Musical verkörperte.

„Wir haben den Abend bereits im Cuvilliés-Theater gesehen und waren begeistert“, so Prof. Dr. Gerald Hauer, Vorsitzender des Podium Musicale. Er freut sich, dass sich die Verbindung zur Kammeroper München vertieft und überlässt beim Pressegespräch dem Leiter der Kammeroper, Christophe Gördes, und Regisseur Dominik Wilgenbus das Wort. „Dieser Saal ist ja schon optisch beeindruckend, aber die Akustik ist überwältigend“, schwärmt Gördes, der im Vorjahr mit „Cosi fan tutte“ die erste konzertante Oper überhaupt mit seinem Ensemble präsentierte. „Ich hoffe auf eine lange währende Freundschaft mit dem Podium Musicale.“

Mit „Amadeus – Genie zwischen Freiheit und Leidenschaft“ lädt die Kammeroper heuer zu einer „Reise in Musik und Text“ von Alexander Krampe und Dominik Wilgenbus, der auch selbst in die Rolle des Erzählers – und einiger Figuren der Handlung – schlüpfen wird. „Ich bin ganz platt und benommen von diesem Saal“, so Wilgenbus, und weiter: „Da fallen einem sofort tausend Sachen ein, die man hier machen könnte.“ Der Mozartabend, dessen Idee von Alexander Krampe stammt, dreht sich um die Entwicklung Mozarts vom „Wolferl“ zu Wolfgang Amadeus, die prägende Lebensphase der Ablösung von Salzburg und der mächtigen Vaterfigur und das Schaffen des Genies in seinen frühen Wiener Jahren. „Diesen Abend könnte man als eine Art Doku-Drama bezeichnen“, charakterisiert der Regisseur das Stück. Dabei wird Maximilian Nowka den modernen Mozart verkörpern, während Tenor Tianji Lin Mozart so zeigt, wie man ihn sich vorstellt. Die Handlung selbst basiert auf Briefen, was den dokumentarischen Charakter ausmacht.

Das Podium Musicale fördert in erster Linie junge Künstler und ermöglicht ihnen – zweimal jährlich bei der „Matinee um Elf“ bei freiem Eintritt – in einem der besten Kammermusiksäle der Welt, dem Pollinger Bibliotheksaal, zu konzertieren. Ein wichtiger Förderer des Podium Musicale ist die Sparda-Bank, der Verein finanziert sich ansonsten aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. „Ich möchte Ehepaar Hauer und der Sparda danken“, so Gördes. „Wir halten die Kultur hoch!“, was er als wichtigen Beitrag zum freiheitlichen Leben sieht.

Karten für „Amadeus – Genie zwischen Freiheit und Leidenschaft“ gibt es beim Kreisboten Weilheim, Sparkasse am Marienplatz, und – wenn noch vorhanden – an der Abendkasse.

Von Bianca R. Heigl

Auch interessant

Meistgelesen

Schlüsselübergabe für Projekt an der Adalbert-Stifter-Straße in Murnau
Schlüsselübergabe für Projekt an der Adalbert-Stifter-Straße in Murnau
Mehrere Kellerabteile in Peißenberg aufgebrochen
Mehrere Kellerabteile in Peißenberg aufgebrochen
Schwarz-Weiß-Ball: Ein Fest für alle Tanzbegeisterten
Schwarz-Weiß-Ball: Ein Fest für alle Tanzbegeisterten
Schellenrührer ziehen am Faschingssonntag durch die Murnauer Fußgängerzone
Schellenrührer ziehen am Faschingssonntag durch die Murnauer Fußgängerzone

Kommentare