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Polizei führt zum Schulbeginn verstärkt Kontrollen durch

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Zwei Kinder auf dem Schulweg
Die Ferien sind bald vorbei. Das bedeutet für viele Kinder: Es geht wieder los mit dem morgendlichen Gang zur Schule. © Symbolbild: Bildagentur PantherMedia / Anna Grigorjeva

Region - Am Dienstag, 13. September, beginnt in Bayern wieder die Schule. Auch mehrere Tausend ABC-Schützen werden ihren ersten Schultag antreten. Alle Verkehrsteilnehmer sind deshalb gefordert, besondere Vorsicht und Rücksicht walten zu lassen. Die Polizei wird die Schulwege überwachen und in den ersten Wochen Schwerpunktkontrollen durchführen.

Die Zahl der Schulwegunfälle erhöhte sich im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr 2020 signifikant von 37 Unfällen auf 56. Die Anzahl der dabei verletzten Schüler ging aber zeitgleich von 62 auf 58 zurück (davon 52 „nur“ leicht verletzt). Getötet wurde 2021 kein Kind auf dem Schulweg.

Dies bedeutet für die Polizei im südlichen Oberbayern gerade zu Beginn des neuen Schuljahres, dass die Kontrollen an den Schulwegen weiterhin intensiv durchgeführt werden müssen. Die deutlich zu hohe Anzahl an Schulwegunfällen zeigt, wie wichtig es ist, die Kinder zu unterstützen, um einen möglichst sicheren Schulweg zu gewährleisten. Eine Aufgabe, bei der neben den Verkehrsteilnehmern auch die Eltern, Schulen und Sicherheitsbehörden gleichermaßen gefordert sind.

Die Angehörigen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd führen deshalb in den kommenden Tagen und Wochen Schulweg- und Schwerpunktkontrollen durch und beteiligen sich auch an den landesweiten Schwerpunktkontrollen zur Gurt- und Kindersicherungspflicht vom 13. bis 20. September. Sie werden vor allem im Bereich von Schulen, Kindergärten und stark frequentierten Schulwegen kontrollieren. Die Kinder wollen oft schon kleine Erwachsene sein und den Kindersitz nicht mehr benutzen, aber gerade dieser ist bei einem Unfall unerlässlich, um sie bestmöglich zu schützen. Deshalb wird vor allem in den ersten Schulwochen ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet. Dies gilt aber nicht nur für diesen Zeitraum, sondern auch darüber hinaus.

Abschließend appelliert die Polizei an alle Verkehrsteilnehmer gerade zu Beginn des Schuljahres besondere Rücksicht zu nehmen und jederzeit mit einem unerwarteten Verhalten der Kinder zu rechnen:

- Nie zu schnell fahren, besonders an Schulwegen, in Wohngebieten und an Haltestellen rund um Schulen und Kindergärten besonders wachsam sein

- Die speziellen Regelungen für Autofahrer zur Schrittgeschwindigkeit an Schulbushaltestellen sind zu beachten

- Verkehrsteilnehmer sollten auf die Schulweghelfer achten, die den Kindern ein sicheres Überqueren der Straßen ermöglichen

- Eltern sollten ihren Kindern ein gutes Vorbild sein, den Sicherheitsgurt verwenden und für eine geeignete Sicherung der Kinder sorgen.

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Von Kreisbote

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