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Ehrenbürger Dominikus Weiß wird am heutigen Samstag zu Grabe getragen

Polling trauert um Altbürgermeister

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Die Trauermesse für Dominikus Weiß beginnt heute um 13 Uhr in der Pollinger Stiftskirche.

Polling – Nach langer Krankheit ist am Montag Altbürgermeister Dominikus Weiß verstorben.

Der 76-Jährige, von Vertrauten „Mini“ genannt, hat seine Heimatgemeinde in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt und -gestaltet. 36 Jahre, davon 18 als Gemeinderat und ebenso viele als Bürgermeister, war Weiß in der Kommunalpolitik aktiv. Viele Projekte tragen seine Handschrift, wie die Flurbereinigung und Dorferneuerung, der Bau der neuen Tiefenbachhalle und des Gemeindekindergartens. Auch die Übernahme der kommunalen Wasserver- und -entsorgung gehen auf seine Initiative zurück. Sein Wirken war aber nicht nur auf Baumaßnahmen beschränkt: Das menschliche Zusammenleben im Ort lag Weiß ebenso am Herzen. Seinem Harmoniebedürfnis ist es mit zu verdanken, dass sich die Ortsteile Polling, Etting und Oderding zu einer Dorfgemeinschaft entwickelten. Es gibt kaum einen Verein, in dem Weiß nicht selbst Mitglied war. Für die Anliegen der Jugend hatte der vierfache Familienvater stets ein offenes Ohr.

Die geschichtsträchtige Vergangenheit Pollings sah Weiß als besondere Verpflichtung. Mit der Verleihung des Europa-Nostra-Preises 1995 an die Gemeinde für die Instandsetzung und Gestaltung des Kirchplatzes wurde diese Arbeit sogar auf europäischer Ebene gewürdigt. Treibende Kraft war Weiß auch bei der Einrichtung des Advents- und Bauernmarktes. Der in seinem Anwesen eingerichtete „Raritätenstadl“ gibt reiches Zeugnis von Weiß´ Sammelleidenschaft für Gebrauchsgegenstände aller Art.

„Mit dem Tod von Dominikus Weiß geht eine Ära in Polling zu Ende, sein Wirken als Kommunalpolitiker bleibt.“ Mit diesen Worten betrauert die Gemeinde ihren Altbürgermeister, der nicht nur durch seine Lebensleistung, sondern auch durch seine menschliche, hilfsbereite Art in Erinnerung bleiben wird.

Von Maria Hofstetter

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