Herzlicher Empfang für Kaplan Michael Engel bei Primiz in der Heimatstadt

"Ein unbeschreiblich schönes Gefühl"

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Kaplan Michael Engel (Mitte) bei seinem Empfang inmitten der Gemeindemitglieder vor der Kirche St. Pölten. Stadtpfarrer Engelbert Birkle und Bürgermeister Markus Loth begrüßten den Primizianten herzlich.

Weilheim – Mit einem großen Fest feierte die katholische Pfarrgemeinde die dreitägige Heimatprimiz von Kaplan Michael Engel. Dem vor einer Woche im Dom zu Freising von Kardinal Marx zum Priester geweihten Geistlichen bereiteten am Samstag Stadtpfarrer Engelbert Birkle, Bürgermeister Markus Loth, Mitbrüder und Gemeindemitglieder einen herzlichen Empfang.

Nach einem Ständchen der Weilheimer Turmbläser hieß Birkle den 39-Jährigen in seiner Heimatstadt willkommen. „Es ist ein wunderbares Gefühl, dass ein taffer junger Mann diesen Weg geht und zugleich ein schöner Brauch, dass Priester nach ihrer Weihe nach Hause kommen und hier ihre erste Messe lesen. Immer wenn du künftig einmal ‚out of Rosenheim‘ weilst, bist du hier in Weilheim herzlich willkommen“, versicherte Birkle und überreichte als Geschenk ein Gnadenbild. Auch Bürgermeister Markus Loth gratulierte namens der Bürgerschaft und des Stadtrats. „Eine Primiz mitzuerleben ist selten, das ist inzwischen meine dritte. Weilheim ist scheinbar ein fruchtbarer Boden dafür. Es ist ein großer Moment, wenn einer der Stadtbürger zum Priester geweiht wird. Meine Anerkennung, dass Sie sich dem nicht leichten Dienst am Nächsten verschrieben haben. Ich wünsche Ihnen für den weiteren Lebensweg viel Kraft“, sagte er.

Auch Loth war nicht mit leeren Händen gekommen. Das Geschenk der Stadt: ein prächtiges, geschichtsträchtiges Messgewand. Engel war sichtlich gerührt. „Meine lieben Weilheimer. Das ist ein großartiges, unbeschreibliches Gefühl, wenn man in der Heimat so empfangen wird. Das Bild des Lebensbaumes wie auch das Messgewand sind etwas Besonderes. Ich wollte eigentlich nicht viel sagen, aber jetzt sprudeln die Worte vom Herzen“, bekannte der junge Geistliche. Das sich dem Empfang anschließende Marienlob in der Kirche St. Pölten hatte der Primiziant der Mutter Maria, dem Urbild der Kirche, gewidmet.

Von Georg Müller

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