Altersgerechter Naturschutz

Projekt Kinder helfen Bienen konnte wieder stattfinden

Kinder aus dem Kindernest am Rosengarten in Weilheim beobachten Bienen
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Haben die Bienen einmal genau unter die Lupe genommen: Die Kinder aus dem Kindernest am Rosengarten in Weilheim mit Ilka Kwak (links), Angelika Flock (hinten links), Karin Sinner (hinten Mitte), einem Vater, der zur Begleitung dabei war (hinten rechts) und Judith N. Scheuring (vorne rechts).

Peißenberg/Weilheim – Die Begeisterung für das Thema war den Kindern deutlich anzumerken. Auf jede Frage von Imkerfacharbeiterin und Pädagogin Judith N. Scheuring kam prompt die richtige Antwort aus einem der 14 unter dem Netz eines Imkerhuts versteckten Münder.

Dreimal war sie im Rahmen ihres Projektes „Kinder helfen Bienen“ innerhalb von zwei Wochen im Kindernest am Rosengarten in Weilheim zu Besuch und brachte den Kindern eine Menge rund um die Biene und ihre Bedeutung für Natur und Mensch bei. Angefangen bei den Körperteilen der Biene, über die verschiedenen Bienenrollen bis hin zur Ernährung der Biene und ihrer Fortpflanzung wissen die Kinder nun über alles Bescheid. In Rollenspielen und beim Basteln wurde das Wissen vertieft.

Kürzlich durften die Kinder dann mit ihren Betreuerinnen Ilka Kwak und Karin Sinner den Bienenstand von Scheuring auf dem Gelände der Peißenberger Kläranlage besuchen. Sie öffnete dort einen ihrer Bienenstöcke und zeigte den interessierten Kindern die Königin, Arbeiterinnen, Drohnen und Wächterbienen in Aktion. Auch Weilheims Zweite Bürgermeisterin Angelika Flock war bei diesem Treffen dabei und freute sich zu sehen, wie altersgerecht die Kinder hier an wichtige Themen wie Nachhaltigkeit, Naturschutz und Ernährung herangeführt werden. „Es ist wirklich ein einzigartiges Projekt“, lobte sie.

Die Stadt Weilheim hatte, nachdem im letzten Jahr alle geplanten Aktionen von „Kinder helfen Bienen“ aufgrund von Corona abgebrochen werden mussten, in diesem Jahr erneut Mittel bereitgestellt. So konnte zumindest eine kurze Form des Projektes stattfinden. Normalerweise erstrecken sich die Kurse über mindestens vier Wochen. Aus diesem Kurs konnte aber auch Scheuring etwas mitnehmen: Die Kinder hatten eine Biene für sie gebastelt, die summt, wenn man sie an einem langen Faden durch die Luft kreisen lässt.

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Von Britta Sölla

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