Projekte auf den Weg bringen – "Wir in Wörth" soll in Schwung kommen

Manuela Vanni, Stephanie Eras und Gabriele Schirmeister (v.li.) hoffen auf rege Beteiligung beim Förderprogramm „Wir in Wörth“. Derzeit sind es täglich rund zehn Leute, die sich im Bürgerbüro an der Sonnenstraße über einzelne Projekte informieren und Anregungen liefern. Foto: Jepsen

Bislang war das Bürgerbüro „Wir in Wörth“ noch überwiegend mit konzeptionellen Planungen beschäftigt, nun allerdings soll die Umsetzungsphase des städtebaulichen und sozialen Förderprogramms beginnen. So hat die aus Markträten und Rathausmitarbeitern bestehende Lenkungsgruppe aus dem „integrierten Handlungskonzept“ mit rund 70 Projekten eine Prioritätenliste erstellt, die 2011 umgesetzt werden soll.

Wie bei einem Pressegespräch zu erfahren war, stehen heuer unter anderem die Gründung eines Sprachförderzentrums, der Um- beziehungsweise Neubau von Spielplätzen an der Kramer- und Lena-Christ-Straße sowie Präsentationsprojekte für die lokale Wirtschaft auf dem Programm. Neben der Organisation des zweiten Bürgerfestes auf dem Glückauf-Platz soll zudem am 25.Juni ein Kinderflohmarkt stattfinden und ein erneuter Versuch unternommen werden, den Wörther Wochenmarkt zu beleben. Durch die konkreten Projekte versprechen sich die Verantwortlichen eine steigende Resonanz für das im Landkreis einzigartige „Soziale Stadt“-Förderprogramm. „Solche Sachen brauchen immer mindestens ein Dreivierteljahr, bis sie in den Köpfen verankert sind“, meint Bürgermeisterin Manuela Vanni. Vor allem bei der Planung und Umsetzung der Spielplatzgestaltungen hofft Quartiersmanagerin Stephanie Eras auf die aktive Mitarbeit von Kindern, Eltern und Anwohnern: „Wir werden dazu im Frühjahr unter professioneller Anleitung extra einen Workshop veranstalten“, so die Ankündigung der Diplom-Psychologin, deren Büroteam noch einmal personell aufgerüstet wurde. Brücke-Mitar- beiterin Gabriele Schirmeister wird sich künftig um Fördermittelbeschaffung und Sponsorensuche kümmern.

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