"Queen Vanni" entmachtet – Victoria I. und Florian II. übernehmen das Zepter in Peißenberg

Die Prinzenpaare mit Bürgermeisterin Manuela Vanni und „Frohsinn 2000“-Vereinschef Thomas Rössle. Fotos (6):Jepsen

Der Fasching hat begonnen und in der Marktgemeinde hat es einen „Machtwechsel“ gegeben. Am 11. 11. um 11.11 Uhr übernahmen mit „Victoria I. vom Schloss der rauchenden Köpfe“ und „Florian II. von der Burg des Euros“ sowie mit den „Nachwuchs-Majestäten“ „Steffi I.“ und „Nic I.“ gleich zwei Prinzenpaare die Regentschaft über Peißenbergs Narren.

Rund 150 Besucher waren in die Tiefstollenhalle gekommen, um den Hoheiten bei ihrem Premieren-Auftritt zu huldigen und Bürgermeisterin Manuela Vannis Abdankung mitzuerleben. Die bisherige Gemeindechefin war per Oldtimer-Bulldog und offenem Anhänger vom Rathaus an den Tiefstollen chauffiert worden. Den von ihrem Ehemann in Handarbeit gefertigten Rathausschlüssel übergab Vanni samt „Bürde des Amtes“ mit einem „lachenden und weinenden Auge“. Ihr mache die Arbeit zwar Spaß, doch die Prinzenpaare könnten während ihrer Regierungszeit bis Aschermittwoch auch „so manches Problem lösen“. Vanni dachte unter anderem an eine „Narrenwand“ für den Lärmschutz an der Umgehung. Obwohl sie später zugaben, „schon ein bisschen aufgeregt“ gewesen zu sein, absolvierte das „Erwachsenen-Prinzenpaar“ einen gelungen Proklamationsauftritt. Besonders „Victoria I.“ zeigte sich selbstbewusst. Regieren sei „Frauensache“ ließ sie die Faschingsgesellschaft wissen und nahm sich „Queen Vanni“ zum Vorbild: „Sie regiert ohne einen Mann zu fragen – und eine gute Figur macht sie dabei obendrein“. Im wirklichen Leben studiert die 18-jährige Victoria Trautmann derzeit in Augsburg Rechtswissenschaften. Florian Kreitmair ist als Bankkaufmann tätig. Die Inthronisierung der beiden wird am 14. Januar im Rahmen eines Schwarz-Weiß-Balls in der Tiefstollenhalle über die Bühne gehen. Thomas Rössle, Vereinschef beim „Frohsinn 2000“, war mit dem Auftakt in die fünfte Jahreszeit mehr als zufrieden: „Dass an einem Freitag-Vormittag 150 Besucher kommen, ist der Wahnsinn. Aber es ist schön, wenn unsere Arbeit Anerkennung findet.“

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