Zwischen zwei Zentren

Radweg zur Poschinger Allee in Murnau

Weilheimer Straße Murnau
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Von der Weilheimer Straße auf die Poschinger Allee abgebogen führt nur eine schmale Straße zum TSV-Gelände. Ausreichend für Autofahrer, aber ohne Spur für Fußgänger oder Radfahrer.
  • VonAntonia Reindl
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Murnau – Gegen Ende der jüngsten Marktgemeinderatssitzung verkündet Dr. Michael Rapp (CSU), dass seine Fraktion schon bald einen Antrag zu einem Thema einreichen werde, das bereits den ehemaligen Gemeinderat beschäftigt habe. Es geht um den Radweg an der Weilheimer Straße zur Poschinger Allee, zur TSV-Sportanlage – und um die Frage, wie dieser endlich realisiert werden kann.

Schon vor ein paar Jahren, 2019, habe man mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Bundeswehr, entlang der Werdenfelser Kasernenmauer soll der Radweg verlaufen, Gespräche geführt. Diese seien jedoch „nicht fruchtend“ gewesen, erinnert Dr. Rapp zurück. Nun seien Signale von der BImA gekommen, die auf eine gewisse Bereitschaft schließen lassen. Daher bittet Dr. Rapp in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung Bürgermeister Rolf Beuting (ÖDP/Bürgerforum) darum, Gespräche zu führen. „Da draußen entsteht auch Verdichtung in besonderer Weise“, meint er beim Blick auf das umliegende Areal. Auf diese Bitte erhält der Gemeinderat schließlich keinen Gegen-, sondern Rückenwind. Dieses Vorhaben „haben wir schon seit vielen Jahren auf dem Radarschirm“, sagt der Rathauschef. Intensive Gespräche seien auch von Nöten, brauche man von der BImA doch Flächen westlich der Kasernenmauer für den Ausbau des Geh- und Radweges. Beuting möchte eine „gut bedachte“ Verbindung des Ortszentrums mit dem Sportzentrum.

Erst vor Kurzem draußen, an der Poschinger Allee, war Welf Probst (FWG), der nach einer Sichtung der Bäume meint, dass die Allee neu angelegt werden sollte. Wenn er an einen Radweg denkt, so findet er, dass ein solcher so breit sein sollte, dass man „sich begegnen“ könne, der Weg müsse ordentlich laufen und des Weiteren beleuchtet sein, sollte aber keine „Autobahn“ sein, so Probst. Dass das Thema wieder aufgegriffen wird, sei sehr zu begrüßen, meint Phillip Zoepf (Mehr Bewegen). Wenn er an die Modernisierung der Kaserne denkt, so möchte er dabei nicht unerwähnt lassen, dass angedacht sei, den Haupteingang vom Westen in den Norden zu verlegen. Wann dieser Schritt erfolgen soll, will Zoepf da wissen. Immerhin muss dieser Aspekt bei der Planung des Radweges berücksichtigt werden. Eine Frage, die ihm Beuting nicht beantworten kann. Der gesamte Umbau der Anlage werde „so zehn Jahre“ dauern, weiß der Bürgermeister aber. Sicherlich werde man am neuen Haupteingang mit einigem Verkehr rechnen müssen, so wie an der jetzigen Pforte auch, so der Rathauschef. Das sei aber machbar, glaubt Beuting.

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