Rampe erleichtert Einstieg – Norbert Ortners neuer Bus garantiert barrierefreies Reisen

Die Rampe hält auch Ralf Kreutzer von der RVO. Norbert Ortner fährt sie mit einer Bedienung raus und rein. Foto: Jazbec

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ALMA JAZBEC, Landkreis – Hineinsetzen und sich wohlfühlen. Der Überlandlinienbus Setra 415 UL, den Norbert Ortner für den RVO fährt, riecht nicht nur im Inneren ganz neu, er hat auch als zweiter Überlandlinienbus in Weilheim eine Einstiegsrampe für Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwägen. Stolzer Besitzer des neuen Busses ist der Pollinger Busunternehmer Norbert Ortner. Er hat auch allen Grund dazu, denn die 10 000 Euro für die Rampe hatte er selbst investiert, um diese in eine Treppe am Seiteneingang einbauen zu lassen. „Die hält bis zu 350 Kilogramm aus. Das muss schon sein, denn elektrische Rollstühle können ziemlich schwer sein“, erklärte Ortner. „Dieser Bus bietet mehr Komfort für die Fahrgäste als die Niederflurbusse“, fügte Ralf Kreutzer, Leiter der Verkehrsplanung des RVO, hinzu. Ortner besitzt selbst 14 Busse, fährt seit fast sieben Jahren vier davon für den RVO und wird auch den neuen fast sieben Tage die Woche einsetzen. Für Eishockeyfahrten oder Ausflüge sei der Bus besonders geeignet. Damit die Fahrgäste sicher von A nach B gebracht werden können, müssen die Busse alle drei Monate zu einer Sicherheitsprüfung sowie jährlich zum TÜV. „Das macht mein Sohn, der ist gelernter Kraftfahrzeugmechaniker“, lächelte Ortner. Der neue Bus hat 360 PS und einen Hubraum von 11 967 Kubik. Umweltschonend ist das neue Fahrzeug auch, es hat einen „Euro 5 Motor“, den neuesten auf dem Markt mit einem sehr geringen Schadstoffausstoß, wie Unternehmer Ortner berichtete.

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