Kontrollaktion von Polizei und Ausländerbehörde in Weilheim verläuft ohne Zwischenfälle

Razzia in Flüchtlingsunterkunft

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Bei der Razzia gab es keine Zwischenfälle.

Weilheim – „Geordnet und ruhig“ verlief laut Polizeisprecher Bernd Schewe am frühen Donnerstagmorgen eine Kontrollaktion der Weilheimer Polizei in der dezentralen Asylbewerberunterkunft am Leprosenweg. Während der Begehung seien hinsichtlich des Verhaltens der Bewohner keinerlei Probleme aufgetreten.

Bei dem ab 6.15 Uhr durchgeführten Einsatz wurde die Weilheimer Polizei von der Bayerischen Bereitschaftspolizei und Kräften verschiedener Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd unterstützt. Die Ausländerbehörde des Landratsamtes Weilheim war ebenfalls vertreten. In der Vergangenheit war es in dieser Asylbewerberunterkunft immer wieder zu Straftaten gekommen. Dadurch bedingte polizeiliche Einsätze verunsicherten die Bewohner in der Unterkunft ebenso wie die Anwohner von Weilheim. Die überwiegende Mehrheit der hier lebenden Migranten ist polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. „Mit den Maßnahmen sollen deshalb auch die Bewohner vor jenen Bewohnern geschützt werden, die immer wieder auffallen“, so Schewe. Die erfolgreich durchgeführte Aktion von Polizeipräsidium Oberbayern Süd und Landratsamt Weilheim war „ein Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit in und um diese Asylbewerberunterkunft“. Neben 71 in der Unterkunft gemeldeten Asylbewerbern schliefen zwei Personen dort, die nicht gemeldet waren. Bei einer Person wurde eine geringe Menge illegaler Betäubungsmittel aufgefunden. Im Rahmen der Begehung wurden zwei richterliche Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Dabei ging es laut Polizei „um Verdachtsmomente gegen Bewohner im Hinblick auf Betäubungsmittelverstöße“. Betäubungsmittel wurden nicht gefunden. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd, heißt es abschließend, will mit derartigen Einsätzen „frühzeitig verhindern, dass sich Brennpunkte bilden oder Situationen verfestigen, die ein positives Zusammenleben innerhalb und außerhalb der Unterkunft unnötig erschweren“.

Von Kreisbote

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