Weilheimer Realschüler drehen auf dem Schulgelände zwei Filme

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Die 6a der Realschule Weilheim hat zwei Filme auf dem Schulgelände gedreht.

Weilheim – „Kamera läuft. Und – ab!“ Das war am Mittwoch vor den Sommerferien der wohl meistgehörte Satz in der Realschule Weilheim. Denn die Klasse 6a nahm am Filmprojekt „Das filmende Klassenzimmer“ teil, das von der Bavaria Film durchgeführt wurde.

Zusammen mit einem Regisseur entwickelten die Schüler ihr eigenes Drehbuch, suchten zu ihren Rollen passende Kostüme sowie Drehorte auf dem Schulgelände aus und stellten schließlich vor der Kamera ihr schauspielerisches Talent unter Beweis.

Corona-bedingt konnte der Workshop nicht wie geplant in den Bavaria Filmstudios stattfinden. Zudem wurde aufgrund des geltenden Hygienekonzeptes die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt, wodurch auch zwei Filme entstanden: Die eine Gruppe erzählt in ihrem fast fünf-minütigen Actionfilm die Geschichte von einer Bande, die erfolgreich in ein Juweliergeschäft eingebrochen ist, dabei aber von Überwachungskameras aufgezeichnet wurde. Um die Daten zu löschen, brechen die Bandenmitglieder in das Hauptquartier des FBI – in diesem Fall den Computerraum der Schule – ein. Doch sie werden von der Polizei erwischt und eine wilde Verfolgungsjagd beginnt.

Die zweite Gruppe erzählt einen Krimi rund um die Vergabe einer neuen Direktorenstelle, bei der die zukünftige Direktorin von einer ihrer Konkurrentinnen vergiftet wird, damit diese die Stelle erhält.

Die Premiere der beiden Filme fand im Rahmen der Zeugnisvergabe am Freitag vor den Sommerferien statt. Und allen war klar, dass sich der Fleiß und die Mühen gelohnt haben.

Finanziert wurde das Projekt durch das große Engagement der SchülerInnen der Klasse 6a, die sich im Vorfeld des Workshops mit der Teilnahme am Weihnachtskonzert, an einer Weihnachts-Bastelaktion sowie mit einem Kuchenverkauf den größten Teil der Kosten verdient hatten. Auch viele Eltern haben Einsatz gezeigt und das Vorhaben von Anfang an tatkräftig unterstützt. Der Förderverein der Realschule war es letztlich, der es durch seinen finanziellen Beitrag möglich gemacht hatte, dass auf die Eltern keine zusätzlichen Kosten zugekommen sind.

Von Kreisbote

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