Regierungspräsident übergibt Förderbescheid

Als Regierungspräsident Christoph Hillenbrand am vergangenen Montag zur Visite im Weilheimer Landratsamt erschien, hatte er einen Förderbescheid für das Regionalmanagement über 206000 Euro im Gepäck.

„Fachübergreifend und politisch neutral“ soll sich der Regionalmanager künftig um die Entwicklung des Landkreises Weilheim-Schongau kümmern und dabei sämtliche Akteure in seine Projekte einbeziehen, erklärte Hillenbrand beim Pressegespräch. Der Freistaat Bayern übernimmt in den ersten drei Jahren 50 Prozent der Personal- und Personalzusatzkosten. Bereitgestellt werden die Mittel vom bayerischen Wirtschaftsministerium. Wer Regionalmanager für Weilheim-Schongau wird, darauf soll sich der Kreistag in seiner Sitzung am kommenden Freitag in Sachsenried festlegen, gab Landrat Dr. Friedrich Zeller bekannt. Der oder die „Neue“ kann sich als Arbeitsbeginn bereits den 2. Januar 2010 vormerken. Dienstsitz des Regionalmanagers wird das Schloss in Schongau sein, zur Seite stehen werden ihm eine Kraft im gehobenen Dienst sowie eine Asstistenzkraft, kündigte der Landrat an. Zeller erwartet sich von dieser koordinierenden Institution „starke Impulse für die Entwicklung in der Region“. Arbeit gibt es genug. Als wichtige Handlungsfelder – fünf solcher Initiativen gibt es laut Hillenbrand in Oberbayern schon – wurden bei dem Pressegespräch Projekte in den Bereichen Mobilität, erneuerbare Energien, demographischer Wandel, Wirtschaft und Kultur genannt. In das Aufgabenspektrum des neuen Regionalmanagers fallen laut Zeller auch Projekte der Lokalen Aktionsgruppe Auerberg-Pfaffenwinkel.

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