Rettungshundestaffel des BRK Weilheim-Schongau richtete überregionale Prüfung aus

"Such und hilf"

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Die Personensuche war das Kernstück der Prüfung.

Region – Vor Kurzem richtete die Rettungshundestaffel des BRK Weilheim-Schongau eine Prüfung für Rettungshunde aus. Es wurden 36 Mensch-Hund-Teams, die aus ganz Bayern angereist waren, in verschiedenen Disziplinen geprüft.

Nach einer Theorieprüfung unter anderem in Erster-Hilfe, Funktechnik und Einsatztaktik, folgte eine Überprüfung der Gehorsamkeit des Hundes, bevor es zur Personensuche, dem Kernstück der Prüfung, hinaus in den Wald ging. Dort mussten die zukünftigen Rettungshunde zwei versteckte Personen finden und ihre Hundeführer beweisen, dass sie die Erstversorgung eines Verletzten nicht nur in der Theorie beherrschen. Anschließend mussten sie in der Lage sein, sich mittels Kompass und GPS so gut zu orientieren, dass sie Hilfskräfte zum Fundort lotsen konnten.

Nur die Teams, die alle Teilbereiche bestanden haben, erhielten die begehrte Prüfplakette, die zwei Jahre lang Gültigkeit besitzt. Dann muss die Prüfung erneut abgelegt werden. So wird gewährleistet, dass nur geübte Teams in den Einsatz gehen, wenn ein Mensch gesucht wird, wie der Kreisverband Weilheim-Schongau des Bayerischen Roten Kreuzes mitteilte. Die Tatsache, dass nur 22 der 36 Prüflinge bestanden haben, zeigt auch, welch hoher Anspruch an die Ausbildung eines Rettungshundes gelegt wird.

Die Organisation einer solchen überregionalen Prüfung verlangte eine wochenlange Vorbereitung seitens der Staffelleiter Gaby und Thorsten Röder. Viele Hände – insbesondere von den Mitgliedern des Jugendrotkreuzes sowie der Verpflegungstrupps aus Peißenberg und Weilheim – sorgten dafür, dass bei dieser Veranstaltung alles perfekt ablief.

Von Kreisbote

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