Richtfest für ungewöhnlichen Bau: Anbau an TSV-Vereinsheim kommt zügig voran

Der Anbau an das Vereinsheim des TSV Weilheim schreitet zügig voran. Nur drei Monate nach dem Spatenstich feierten die Verantwortlichen des Sportvereins zusammen mit den Handwerkern und rund 50 Gästen und Gönnern das Richtfest.

„Ein ungewöhnlicher und moderner Bau“, lobte Anton Storff von der ausführenden Baufirma das Gebäude bei seinem Richtspruch in luftiger Höhe, ehe er ein dreifaches Hoch auf die Architekten, den Bauherrn und die Handwerker ausbrachte. „Für uns wird ein lang gehegter Traum wahr“, gestand danach TSV-Präsident Dieter Pausch den Gästen. Auch Stadtrat und dritter TSV-Vorsitzender Stefan Zirngibl strahlte: „Der Bau war eine schwierige Geburt, aber jetzt freuen wir uns riesig, weil er eine enorme Entlastung für den TSV bringt.“ Auf das in Holzständertechnik gefertigte Gebäude ging die zweite Vorsitzende des Weilheimer Sportvereins Annette Kölbl-Rill ein. „So schlechtes Wetter im Mai hatten wir noch nie, deshalb mussten wir den Cristo machen“, kommentierte die verantwortliche Architektin den Dauerregen der vergangenen Wochen, dem mit Planen und Plastikfolien die Stirn geboten wurde. „Trotzdem sind wir nur ein paar Tage hinter dem Zeitplan“, lobte Kölbl-Rill auch mit einem Blick auf die Handwerker, die 165 Kubikmeter Holz verarbeiteten und eine acht Tonnen schwere Innentreppe in das rund 900000 Euro teure Gebäude einbauten. „Einer Einweihung im Oktober steht nichts im Wege“, zeigte sich Kölbl-Rill zuversichtlich, den geplanten Fertigstellungszeitpunkt einzuhalten. Damit ist das Projekt „TSV-Sportzentrum“, das unter anderem die Stadt Weilheim mit 400000 Euro bezuschusst, aber noch nicht abgeschlossen. Im nächsten Jahr will der Verein den Altbau des Vereinsheims sanieren. „Unser Ziel ist es, das Ganze dann schnellstmöglich fertig zu stellen,“ erklärte Pausch.

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