Start in die Sommersaison

Rigi-Rutsch‘n in Peißenberg öffnet

Rigi Rutsch‘n
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Nur noch wenige Tage, dann füllt sich das Bad wieder mit Leben.

Peißenberg – Das Bäderparkteam der Peißenberger Gemeindewerke steht in den Startlöchern: Am Freitag, 28. Mai, beginnt in der „Rigi-Rutsch´n“ die Freibadsaison. Die Vorfreude ist groß: „Wir wollen vor allem den Leuten, die nicht in den Urlaub fahren können, schöne Sommertage in der ‚Rigi-Rutsch´n´ ermöglichen“, sagt Gemeindewerksleiterin Ingrid Haberl.

Pünktlich um 9 Uhr wird am Freitag die „Rigi-Rutsch´n“ ihre Tore öffnen. Das Freibad hat dann täglich bis 20 Uhr geöffnet – und zwar im Vergleich zu 2020 ohne „Schichtbetrieb“ bei den Badezeiten. Doch die Pandemie wirkt sich natürlich dennoch auf das Badevergnügen aus: Die Corona-Schutzmaßnahmen erfordern einen hohen Aufwand – „deutlich mehr als im Vorjahr“, wie Haberl berichtet. Speziell das Einlassprozedere wird für die Badegäste sehr wahrscheinlich zeitintensiver werden. Bei einem landkreisweiten Inzidenzwert zwischen 50 und 100 dürfen die „Rigi-Rutsch´n“ nur Tagesgetestete, Genesene oder Geimpfte betreten. Zum Status-Nachweis muss neben den offiziellen Belegen auch ein Personalausweis vorgezeigt werden.

Erst ab einer Inzidenz unter 50 entfällt die Bescheinigungspflicht. Es erfolgt dann lediglich eine Gäste-Registrierung (per Handzettel, Luca-App oder Corona-Warn-App). Bei Inzidenzwerten zwischen 50 und 100 wird die St. Ulrich-Apotheke neben dem Eisstadion bis zu drei Teststrecken aufbauen. Dafür wird noch medizinisches Personal auf 450 Euro-Basis gesucht. Zunächst war für den Standort der Teststrecke das Eisstadion ins Visier genommen worden. Doch dagegen legte der TSV Peißenberg sein Veto ein. Der Grund: Die Eishockey-Abteilung will in der Halle ein Teil ihres Sommertrainings absolvieren. Auch die Stockschützen haben Bedarf angemeldet. „Ich kann unseren zahlenden Mitgliedern nicht wegen Corona ein halbes Jahr die Halle zusperren und dann noch einmal wegen einem Corona-Testzentrum“, erklärt Vereinspräsident Stefan Rießenberger. Doch der Verein kooperierte und stellte für das Testzentrum aus seinem Fundus kostenlos ein großes Zelt zur Verfügung. Auch für den Stromanschluss wird der Sportverein sorgen. Generell ist die Besucherzahl im Freibad auf maximal 1 500 Badegäste pro Tag beschränkt. Engpässe sind dadurch aber nicht zu erwarten: „Im Vorjahr hatten wir nie über 1500 Gäste. Ich rechne nicht damit, dass wir jemanden heimschicken müssen“, erklärt Haberl. Im Einlass- respektive Kassenbereich, am Kiosk und an den Außentoilettenanlagen herrscht Maskenpflicht. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern ist auf dem gesamten Freibadgelände einzuhalten – auch in den Becken. Im großen Schwimmerbecken zum Beispiel dürfen sich nur maximal 50 Personen gleichzeitig aufhalten. Haberl hofft auf das Verständnis der Badegäste – „schon allein aus Eigenschutzinteresse“.

Neben der Freude über die Freibadöffnung gibt es einen Wehrmutstropfen: Demnach muss die Saunalandschaft vorerst geschlossen bleiben. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt darf sie erst geöffnet werden, wenn die Inzidenz stabil unter 50 liegt.

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