Bauarbeiten am ersten Stock der "Rigi Rutsch‘n" haben begonnen

Die Brandspuren werden beseitigt

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Die Rückbauarbeiten des ersten Stocks der „Rigi Rutsch‘n“ und damit die Beseitigung der Spuren des Großbrandes haben begonnen.

Peißenberg – In der „Rigi Rutsch‘n“ geht es geschäftig zu: Die Arbeiten am ausgebrannten ersten Stock haben begonnen. Der Saunabetrieb kann, mit Einschränkung, trotz der Arbeiten weitergehen.

Ein Großbrand in der „Rigi Rutsch‘n“ am 11. Februar zerstörte den ersten Stock der Anlage, in dem sich die Gaststätte „CariBar“ befunden hatte. Es entstand ein Sachschaden von 750 000 Euro. Jetzt werden die Spuren des Feuers beseitigt.

Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten sind abgeschlossen. Ende letzter Woche begannen die Arbeiten. Zunächst wird der Boden des ehemaligen Gastraumes, der gleichzeitig das Dach der darunter liegenden Badeanlage bildet, abgedichtet. Eine Spezialfirma ist für das Abwaschen der Brandreste zuständig, bevor in der kommenden Woche mit dem Rückbau begonnen werden kann.

Der erste Stock wird abgerissen. Wenn die Beseitigung der Brandspuren beendet ist, erhält die „Rigi Rutsch‘n“ ein neues Dach. Das Pultdach wird so gebaut, dass es die Gebäudeanlage überspannt und auch theoretisch wieder ein erster Stock entsteht. Ein Ausbau wird aber vorerst nicht erfolgen.

„Wir können es uns momentan nicht leisten, die Räume zu nutzen“, stellte Günther Forster, Vorstand der Gemeindewerke Peißenberg KU, fest. 450 000 Euro sind für den Abbruch und das Dach aktuell veranschlagt. Weitere Kosten, zum Beispiel für die Lüftung, werden im Verlauf der Baumaßnahmen noch dazukommen.

Für die Saunagäste gibt es eine gute Nachricht: Sie können auch während der Bauarbeiten saunieren. Von Mittwoch, 2. November, bis einschließlich Mittwoch, 9. November, hat die Sauna wochentags von 17 bis 22 Uhr geöffnet und am Wochenende von 13 bis 22 Uhr. Ab 10. November gelten wieder die Öffnungszeiten von 13 bis 22 Uhr.

Von Melanie Wießmeyer

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