»Das Ende vom Anfang«

Rollentausch-Chaos im Weilheimer Stadttheater

Das Ende vom Anfang
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Stromausfall – da baumelt Darry schon mal an der Lampe, während sein kurzsichtiger Freund Barry nach ihm sucht.
  • VonBianca Heigl
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Weilheim – Wenn man Sean O’Casey hört, denkt man gern an sein wohl bekanntestes Werk „Juno und der Pfau“, das nicht nur von Großmeister Alfred Hitchcock verfilmt wurde, sondern auch von Karl Fruchtmann mit Walter Richter und Klaus Maria Brandauer. Aber O’Casey konnte nicht nur ernst, auch heiter lag dem irischen Dramatiker, was die neueste Inszenierung von Yvonne Brosch in Weilheims Stadttheater glänzend vorführt: „Das Ende vom Anfang“ ist eine wahre Meisterkomödie, die am vergangenen Wochenende Premiere in der Kreisstadt feierte.

Die Geschichte ist – eigentlich – schnell erzählt: Darry und Lizzie, die eine kleine irische Landwirtschaft betreiben, liegen sich wieder einmal in den Haaren darüber, wer wohl die schwerere Arbeit auf dem Hof leiste. Darry hält den Haushalt für einen „Fingerübung“, Lizzie sieht in seinen bäuerlichen Tätigkeiten die leichtere Aufgabe und so kommt es wie es kommen muss: Sie tauschen die Rollen! Während Lizzie sich sogleich ans Werk macht, lässt es Darry ruhig angehen, macht ein bisschen Gymnastik und beginnt dann allmählich – zusammen mit seinem extrem kurzsichtigen Freund Barry – das „bisschen Haushalt“. Es entspinnt sich ein Netz häuslicher Kleinkatastrophen, das durch einen Stromausfall schließlich in der totalen Eskalation der unfähigen Tolpatsche endet…

Mit Uwe Kosubek und Ruben Hagspiel in den Rollen von Darry und Barry gelang Yvonne Brosch eine brillante Besetzung. Die beiden – unzertrennlich und doch ein gänzlich ungleiches Freundespaar – füllen ihre jeweilige Rolle hervorragend aus, der eine als Faulenzer, der andere als immer wieder an seiner Sehbehinderung scheiternder Samariter.

Schließlich Nathalie Seitz in der Rolle der Lizzie, die ihren Part des Rollentauschs souverän abarbeitet und schließlich mitten ins Chaos gerät.

Die Komödie „Das Ende vom Anfang“ ist noch zu sehen am Freitag, 22. Oktober, sowie am Freitag, 17., Samstag, 18., Sonntag, 19. und 26. Dezember, jeweils um 20 Uhr, sonntags um 18 Uhr. Im Stadttheater Weilheim gilt die 3 G-Regel. Die Theaterbesucher halten mindestens 1,5 Meter Abstand ein und können deshalb am Sitzplatz die Maske abnehmen.

Der Kartenverkauf erfolgt ausschließlich kontaktfrei per E-Mail (vorzugsweise) oder per Telefon. Man kann eine formlose E-Mail mit Kartenwunsch senden oder sich telefonisch auf der Mailbox melden. E-Mail: info@stadttheater-weilheim.de, Tel. 015256570359.

Folgendes sollte angeben werden: Namen, Telefonnummer für Rückruf, Vorstellung, die gewünscht wird (Titel und Datum, Uhrzeit), Anzahl der gewünschten Plätze.

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