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Saatkrähenlage in Weilheim ist weiterhin problematisch

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Von: Sofia-Leonie Wiethaler

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Saatkrähe auf freier Rasenfläche
Erneut sorgen die Saatkrähen für Ärger. © Symbolbild: Bildagentur PantherMedia / CreativeNature

Weilheim – Die Saatkrähen sorgen in der Kreisstadt weiterhin für Ärger.

Bei Bauverwaltungs-Leiter Manfred Stork gehen immer noch viele Beschwerden von Bürgern zu diesem Thema ein. Die Stadt habe die Vergrämungsmaßnahmen am 31. März einstellen müssen. Danach hätten die Vögel jedoch erst richtig mit dem Nestbau begonnen, erklärte Stork. Daher würden sich jetzt teilweise auch Bürger beschweren, die die Lage zuvor noch nicht so schlimm fanden. Doch jetzt könne man leider „gar nichts mehr machen“, so der Bauverwaltungs-Leiter.

Im Herbst soll über weitere Vergrämungsmaßnahmen entschieden werden. Dann wird auch mit Fachstellen und Vertretern der Regierung evaluiert, welche Maßnahmen etwas gebracht haben oder nicht – beziehungsweise welche vielleicht zu einer Verschlechterung beigetragen haben.

Heuer galten als Tabuzonen für die Vergrämung die Gebiete In der Au, der Maibaumpark und der Friedhof. Auch darüber wird dann beraten. Stork geht aber davon aus, dass die Zonen so bleiben werden. Jedoch gibt es gerade den Friedhof betreffend viele Beschwerden über die Krähen. Stork kann den Unmut der Betroffenen zwar verstehen, gibt aber zu bedenken, dass die Krähen bei einer dortigen Vergrämung in die nahegelegenen Wohngebiete weiter ziehen könnten. Die Situation sei „äußerst schwierig“, jedoch könne man nicht alle Gebiete vor den Tieren schützen.

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