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Fast alles neu bei den Peißenbergern

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Mannschaft der Miners TSV Peißenberg
Mannschaft der Miners TSV Peißenberg © Miners TSV Peißenberg

Peißenberg – Alles neu. Unter dem Motto standen die ersten Monate im Jahr 2021 bei der Eishockey-Abteilung des TSV Peißenberg. Nach dem Rücktritt des langjährigen Abteilungsleiters Norbert Ortner im Januar stand die Sparte erst einmal ohne Chef da. Für ihn übernahm zunächst Stefan Rießenberger, der Präsident des TSV Peißenberg, interimsmäßig die Geschicke der Eishackler, die sich dann auch noch einen neuen Namen gaben.

Seit März firmieren sie als „Miners“. „Wir wollen frischen Wind in die Sparte Eishockey bringen“, begründete Vereinssprecher Andreas Schugg die Entscheidung den Beinamen „Eishackler“, den die Peißenberger nach der Zeit als „Hornets“ (99 bis 2002) seit fast zwanzig Jahren führten, abzulegen. „Mit dem neuen Beinamen, der zu Deutsch „Bergbauarbeiter“ heißt, möchte der TSV den Bezug zur Bergbautradition wiederherstellen“, erläuterte Schugg. 

Das neue Trainertrio des „Miners“ mit von links Sepp Staltmayr, Christian Kratzmeir und Stefan Ihsen.
Das neue Trainertrio des „Miners“ mit von links Sepp Staltmayr, Christian Kratzmeir und Stefan Ihsen. © Miners TSV Peißenberg

Zu dem Zeitpunkt der Umbennung war auch schon ein Wechsel auf der Trainerposition bekannt. Mit dem bisherigen Coach Randy Neal wollte die designierte neue Führung der Sparte, die im Hintergrund bereits arbeitete, nicht weiter zusammenarbeiten. Stattdessen holten sie Christian Kratzmeir als Chef hinter der Bande. „Ich habe viel Erfahrung als Spieler und ich habe gute Leute an meiner Seite, deshalb traue ich mir die Aufgabe auch zu“, erklärte Kratzmeir nach der Amtsübernahme, nachdem er zuvor die U20 der Peißenberger trainierte. Ins Trainerteam holte er zudem Sepp Staltmayr, der von 2017-19 bereits die TSV-Truppe coachte. „Ich bin sehr froh, dass Sepp zugesagt hat. Wir denken was Eishockey angeht sehr ähnlich“, freute sich Kratzmeir über die Unterstützung durch den langjährigen Profi. Im Herbst kam dann auch noch Stefan Ihsen, als Dritter im Bunde dazu. „Wir passen gut zusammen und ergänzen uns gut“, meinte der 42-jährige Peitinger, der in Landsberg als Co-Trainer im Seniorenbereich aktiv war und der viele hochklassige Nachwuchsmannschaften betreute. Unterstützt wird das Trio von Daniel Lenz als sportlicher Leiter. Die Hauptaufgabe von Lenz war allerdings zusammen mit dem neuen Finanzchef der „Miners“, Michael Resch, der im Sommer wie auch die neue Abteilungsleiterin Lisa Steidl bei der Hauptversammlung offiziell in ihre Funktion gewählt wurde, den Kader für die kommende Bayernliga-Saison zusammenzustellen.

Beim Personal auf dem Eis hat sich indessen nicht so viel getan wie daneben. Das Gros der Mannschaft um Kapitän Martin Andrä blieb zusammen. Verlassen haben das Team Marco Mooslechner, Marco Loth und Julian Kraus. Die drei Stürmer schlossen sich dem SC Forst an. Bereits nach dem Saisonabbruch im vergangenen Jahr verließen Elias Maier und Sinan Ondörtoglu den Verein in Richtung Peiting. Florian Imminger legt eine Eishockey-Pause ein. Die Lücken im Kader füllten die Peißenberger unter anderem mit zwei Rückkehrern von der EA Schongau. Verteidiger- Urgestein Tobias Maier und auch der junge Abwehrmann Lukas Bucher kehrten vom Lech an die Ammer zurück.

Weitere Informationen zu den „Miners“ des TSV Peißenberg finden Sie in unserer Sonderveröffentlichung.

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