Samba, Glühwein und Helau – Maschkera trotzen Minusgraden mit heißen Rhythmen

4500 Narren und Närrinnen trotzten am vergangenen Sonntag den Minusgraden mit südamerikanischen Rhythmen und heißen Getränken. Getanzt wurde bis in die Dunkelheit.

Gegen 13.30 Uhr tummelten sich erst wenige Maskierte auf dem Marienplatz. Das sollte sich beim Einmarsch der beiden Prinzenpaare und der Garden aber schlagartig ändern. Binnen weniger Minuten füllte sich der Platz mit Riesenkaninchen, römischen Legionären, ordensbehängten Veteranen, Teufeln, Katzen und Beduinen. Als Sängerin „Melanie“ dann in ihrem Eröffnungslied die Maschkera mit Helau begrüßte und der offizielle Narrhalla-Schlachtruf „Weilheim steh auf! Go, Go, Go“, ertönte, war der Bann gebrochen. Zwar froren die Zuschauer noch beim Anblick des Eröffnungstanzes – die Prinzessin trat im schulterfreien Ballkleid auf –, aber die Kälte war spätestens bei der ersten Tanzrunde mit der Band „Tohuwabohu“ vergessen. Das stramme Programm der Narrhalla mit den Auftritten der Garden hielt das närrische Publikum auf dem Marienplatz bis zur Dämmerung bei Laune. Danach wurde an den Bars bei heißen Samba-Rhythmen erst so richtig gefeiert. Der Auftakt des Innenstadtfaschings war großartig. „Wir hatten viel mehr Gäste als vor zwei Jahren“, bilanzierte Hans Stibich vom städtischen Informationsbüro. Zufrieden war auch Narrhalla-Vorstand Silvia Dorf. „Wenn die Weilheimer gekitzelt werden, dann sind sie so richtig da“, freute sich sich.

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