Letzter Sanierungsabschnitt - Rigi-Center Peißenberg

Sanierung des Rigi-Centers wird bald abgeschlossen sein

Rigi-Center während der Renovierungsarbeiten
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Die Sanierung des Rigi-Centers wird bald abgeschlossen sein. Im ersten Obergeschoss des Westflügels sollen Büros und eine Kieferorthopädie einziehen.

Peißenberg – Es war ein langer Weg, aber für die Renovierungs- und Umbauarbeiten am Rigi-Center ist der Endspurt eingeläutet: Inzwischen gibt es nämlich auch für den letzten Bauabschnitt – die Reaktivierung des ersten Obergeschosses im Westflügel – konkrete Pläne. Demnach sollen dort Büroflächen entstehen und eine Kieferorthopädie einziehen.

„Es geht weiter gut voran“, berichtet Michaela Vollmer über den Sachstand zum Ausbau der ersten Oberetage im Rigi-Center. Sie und ihr Mann, der Wiesn-Wirt Manfred Vollmer, haben den in der Ortsmitte gelegenen Gebäudekomplex vor zehn Jahren bei einer Versteigerung gekauft. Das Rigi-Center hatte damals ziemlich abgewirtschaftet. Ein Großteil der rund 5 000 Quadratmeter großen Nutz- respektive Verkaufsfläche stand leer. Mit der Familie Vollmer begann aber schnell der Aufschwung. Sie sanierte zunächst den Ost-, später den Westflügel. Heute ist das Rigi-Center eine stark frequentierte Adresse in Peißenberg. Der gut gepflegte Gebäudekomplex hat sich zu einem modernen Einkaufs-, Dienstleistungs- und Gesundheitszentrum entwickelt – unter anderem auch mit kommunalorientierten Einrichtungen wie die Gemeindewerke oder die Volkshochschule.

Nun geht es an die Reaktivierung des ersten Obergeschosses im Westflügel: In der jüngsten Sitzung des Peißenberger Bauausschusses stand ein „Antrag auf Baugenehmigung zur Nutzungswiederaufnahme und -änderung für eine Zahnarztpraxis und Büroflächen“ auf der Tagesordnung. Wie Michaela Vollmer auf Nachfrage erklärt, handelt es sich dabei jedoch nicht um eine „normale“ Zahnarztpraxis. Den niedergelassenen Fachärzten in Peißenberg solle keine Konkurrenz gemacht werden. Im Gegenteil: Auf einer Fläche von knapp 350 Quadratmetern sei vielmehr als „Ergänzung“ zum zahnmedizinischen Angebot am Ort die Einrichtung einer Kieferorthopädie beabsichtigt. „Die Planung steht, auch wenn noch nichts abschließend fixiert ist“, berichtet Vollmer: „Es soll ein Zusammenspiel mit den örtlichen Zahnarztpraxen geben.“

Neben der Kieferorthopädie werden im ersten Obergeschoss des Westflügels noch 150 Quadratmeter an Büroflächen bereitgestellt. Um wen es sich bei den künftigen Büro-Nutzern konkret handelt, will Michaela Vollmer noch nicht verraten, „aber wir haben ab 1. Januar 2022 schon einen festen Mieter“. Generell habe das Rigi-Center die Corona-Pandemie bislang halbwegs ordentlich überstanden. Die sinkenden Fallzahlen würden für Erleichterung und Optimismus sorgen: „Die Mieter sehen langsam wieder Licht am Horizont“, so Michaela Vollmer. Im Bauausschuss wurde die beantragte Baugenehmigung für den Westflügel einhellig durchgewunken. Darin inbegriffen ist auch der Abbruch einer Überdachung an einem erdgeschossigen Anbau an der Nordwestseite des Gebäudes. Dort soll als Ersatz ein Balkon errichtet werden.

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