Sturmtief "Niklas" sorgte für kleinere Schäden am Dach der Glückauf-Turnhalle

Tropfwasser nur eine "Lappalie"

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Das Dach der Glückauf-Turnhalle ist rein funktional konzipiert. Das erleichterte laut Marktbaumeister David Oppermann auch die Suche nach dem Grund für den Wassereintritt: „Ein Satteldach ist die einfachste Dachform, die es gibt.“

Peißenberg – Die Meldung ließ zunächst aufhorchen: Während der letzten Starkregenperiode hat es in die für 6,5 Millionen Euro aufwändig sanierte Glückauf-Turnhalle hineingetropft, wodurch sich auf dem Hallenboden eine rund zehn Zentimeter große Pfütze bildete. Das wiederum weckte vor allem bei den Sportlern böse Erinnerungen.

Vor der Sanierung, im Zuge derer das komplette Hallendach erneuert wurde, musste die Glückauf-Turnhalle immer wieder wegen Wassereinbrüchen gesperrt werden. Zudem bereitete die verschachtelte Holzleimbinderkonstruktion erhebliche statische Probleme, so dass regelmäßig Nachbesserungsarbeiten nötig waren.

Doch eine Fortsetzung des bautechnischen Trauerspiels wird es in der renovierten Halle nicht geben. „Das ist überhaupt nicht dramatisch und nicht mehr als eine Lappalie“, kommentiert Marktbaumeister David Oppermann den Tropfwassereintritt. Auf dem Sattelblechdach seien lediglich ein paar Nieten aufgesprungen – und zwar infolge von Windverwirbelungen durch Sturmtief „Niklas“. „Das war genau zu der Zeit, als in Weilheim beim ‚Biomichl‘ das Dach heruntergerissen wurde“, erklärt Oppermann.

Der Schaden sei bei einem Begehungstermin „sofort lokalisiert“ und von der zuständigen Baufirma als Gewährleistungsfall anerkannt worden. „Da hat man rasch reagiert, das Dach ist bereits gerichtet“, bestätigt Oppermann, der mit dem bautechnischen Zustand der runderneuerten Turnhalle mehr als zufrieden ist: „Es wurde sehr akkurat geplant, und es ist alles gemacht worden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Wir können uns nicht beklagen“, so der Bauamtschef.

von Bernhard Jepsen

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