Schaufenster der Region – Gewerbeschau Peißenberg: Mit 5000 Besuchern kein Rekord, Aussteller dennoch zufrieden

Den Kochkünsten von Markus Sämmer am Stand der Firma Ruprich konnte keiner widerstehen. Mit den Induktionsherden von Bosch ging alles schnell und energiesparend. Fotos: Reichert-Schweiger

Auch wenn es gegenüber 2008 keine Steigerung der Besucherzahlen gab, zeigten sich die Firmen, Vereine und Organisationen zufrieden mit dem Verlauf der 9. Peißenberger Gewerbeschau.

„Die Gäste waren in Kauflaune, viele ließen sich an den Ständen über Neuigkeiten in den verschiedenen Bereichen beraten“, lautete das Fazit von Hubert Nold, dem Vorsitzenden des Gewerbevereins und der Peißenberger Werbegemeinschaft, und seinem Nachfolger und 2. Vorstand Thomas Palmberger. Am Freitag zeigte sich die Jugend auf der Gewerbeschau und informierte sich über Ausbildungsplätze in der Region. Doch auch das ältere Publikum ließ sich sehen. „Am ersten Tag kann man immer in Ruhe durch die Hallen bummeln“, berichtete eine Pollingerin, „und die Firmenmitarbeiter haben Zeit für ein Gespräch.“ Viele Standbetreiber hatten sich für die Besucher etwas Besonderes einfallen lassen. So gab es leckere, frisch zubereitete Gerichte beim Showkochen, Fingernägel wurden lackiert und kostenlose Warnwesten verteilt. Viel zu tun hatte eine Künstlerin beim Kinderschminken. Aus einem Ideenbuch durften die kleinen Besucher zwischen vielen Phantasiefiguren wählen. Fragen rund um die Erste Hilfe beantworteten die Johanniter. Ihr Nachwuchs zeigte die richtige Technik beim Wickeln eines Verbandes, bastelte mit den Kindern einen Bus und fertigte Buttons an. „Wir treffen uns jeden Freitag in der Dienststelle“, berichtete David. Die Firma Ruprich lud auf der 9. Peißenberger Gewerbeschau auf dem Sportgelände in Peißenberg-Wörth mit Koch Markus Sämmer zu einem effektvollen Showkochen ein und erfuhr eine sehr gute Resonanz an allen drei Veranstaltungstagen. Einen guten Riecher hatte Mitorganisator Hubert Nold mit seinem Glasbläser aus den Niederlanden. Seit 46 Jahren zeigt Frans Limpens seine Kunst aus Glas und war in der ganzen Welt schon unterwegs, um seine Kunst aus Holland zu präsentieen. „Hier hat es richtig Spaß gemacht. Die Leute waren sehr freundlich und nett. Wir kommen gerne wieder“, ließ Frans Limpens im Gespräch mit unserer Zeitung wissen. Auch für den Ballonmodellierer gab es auf der Ausstellung viel zu tun. Ob Dromedar oder Luftballon-Sturzhelm, nicht nur die Kinder sah man mit kunstvollen Ballonfiguren durch die Hallen bummeln. Die Johanniter selbst waren ebenfalls präsent. „Ein Teil unserer Mitglieder war für den reibungslosen Eintritt zuständig“, erklärte Florian Seidler, der sich verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit zeichnet. „Mich freut immer wieder, wie unser ,Team zusammenhält. So war es überhaupt kein Problem, Leute für die drei Tage zu finden, die unentgeltlich arbeiten. Wir treffen uns immer montags von 20 bis 22 Uhr und proben unter anderem für den Ernstfall“, berichtete Seidler dem KREISBOTEN. Alles in allem war es wieder einmal eine gelungene Veranstaltung der heimischen Aussteller. Nun heißt es: Auf geht´es in zwei Jahren zur 10. Gewerbeschau nach Peißenberg.

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