Schaulaufen in der Hochlandhalle – Künftige Landwirte präsentierten ihre Kälbchen in Weilheim

Andreas Zach (li.), Thomas Unsinn (re.) und Stefanie Goldhofer konnten die Jury überzeugen. Toni Huber erreichte durch seinen Sieg im Endring in der Gesamtwertung Platz fünf. Foto: Gnadl

Zum Bersten voll war am 3. April zur Mittagszeit die Gaststätte der Hochlandhalle. Über 150 Anwesende fieberten den Ergebnissen des Kälberaufzuchtwettbewerbs entgegen, unter ihnen elf angehende LandwirtInnen aus Betrieben im Landkreis Weilheim-Schongau.

„Das Schwierigste ist, dass die Tiere die ersten Lebensmonate gut überstehen“, weiß Ausbildungsberaterin Ulrike Promberger. Lautes Muhen, das schon von Weitem zu hören war, ließ keine Zweifel zu: Die 28 präsentierten Kälber erfreuten sich bester Gesundheit, wichen ihren Pflegeeltern nicht von der Seite und mussten Runde für Runde den strengen Blicken der Juroren standhalten. Maximal vier Monate alt durften die Kälber beim Wettbewerb sein. Von Geburt an hegten und pflegten die Azubis aus Weilheim-Schongau und den Nachbarlandkreisen ihre Schützlinge, was nicht immer leicht war. „In diesem Jahr gab es vor allem Probleme mit einer ansteckenden Hautkrankheit, daher gab es weniger Teilnehmer als anfangs angemeldet“, bedauerte Promberger. Merkmale wie Entwicklung, Pflegezustand, aber auch Verhalten und Bindung zwischen Mensch und Tier wurden bewertet. Die guten Resultate zeigen, dass die Jugendlichen ihre Zöglinge ebenso lieben wie ihren Beruf. Fachwissen mussten sie ebenfalls beweisen und das Leben der Kälber von der Besamung der Mutter, über die Geburt, bis hin zur körperlichen Entwicklung dokumentieren. Den Gesamtsieg konnte Andreas Zach aus Seehausen einfahren. Mit nur 0,6 Zählern Rückstand konnte Thomas Unsinn aus Forst den zweiten Platz ergattern. Platz drei sicherte sich Stefanie Goldhofer aus Spatzenhausen.

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