Landrätin montiert Schild "Kein Platz für Rassismus" in Raisting

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Bei der Schildmontage von Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Bürgermeister Martin Höck dabei: Respekt-Botschafter „Wacky“ Hain (oben links) sowie Gemeinderätin Diana Greinwald (Referentin für Kindertageseinrichtungen, Schule und Spielplätze), Kinderhort-Leiterin Sabine Schmid, Gemeinderat und Jugendreferent Alexander Perchtold und Sandra Richard, Rektorin der Grundschule (von links).

Raisting – Die Raistinger haben es jetzt schriftlich: In ihrer Gemeinde soll Respekt untereinander und Fremden gegenüber gepflegt werden, wobei ganz speziell Rassismus fehl am Platz sei. Unübersehbar neben dem Eingang der gemeindlichen Turnhalle am Kirchenweg haben Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Bürgermeister Martin Höck ein entsprechendes Schild angebracht. Initiiert von Walter „Wacky“ Hain, der als „Respekt-Botschafter“ in Stadt und Landkreis unterwegs ist.

Wie Martin Höck ausführte, habe der Gemeinderat den Platz ganz bewusst ausgewählt, da sich hier alle Generationen vom Kinderturnen bis zur Seniorengymnastik treffen. Respekt sei schließlich ein Thema, dem alle Bevölkerungsgruppen mehr Beachtung schenken sollten. Zum einen im Hinblick auf unterschiedliche Herkunft und Religionen, aber auch im täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen, wo wieder mehr Wertschätzung gefragt sei. Da immer mehr Menschen nur auf ihre eignen Bedürfnisse fokussiert sind, müsse man wieder mehr Offenheit und Toleranz leben: „Niemand muss und soll etwas aufgeben. Aber ein menschliches Miteinander ist und bleibt die Grundlage für ein gutes und friedliches Leben.“

Landrätin Andrea Jochner-Weiß lobte ausdrücklich den Gemeinderat, der sich abseits der Tagespolitik mit diesem wichtigen Thema beschäftigt hat: „Das Antennen-Dorf Raisting ist nicht nur am Ohr der Welt, es respektiert auch die Welt mit all ihren Facetten.“ Initiator Wacky Hain dankte sie speziell für seinen Einsatz: „Der Mann glüht geradezu für diese wichtige Aufgabe, die einst von der IG Metall ins Leben gerufen wurde.“

In seinem Grußwort führte Walter Hain aus, dass unter Respekt auch Werte wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Fairness oder Disziplin fallen. Die Menschen müssten wieder mehr miteinander reden, zuhören und sich gegenseitig helfen.

Von Kreisbote

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