18-Jähriger verstirbt noch an der Unfallstelle – zwei weitere Personen schwer verletzt

Frontalzusammenstoß bei Eberfing

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Bei Eberfing ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem mehrere Feuerwehren, Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz waren.

Eberfing – Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstag auf der Kreisstraße Weilheim 1 zwischen Marnbach und Antdorf, wodurch ein 18-jähriger Penzberger sein Leben verlor und zwei Frauen schwer verletzt wurden.

Gegen 12.15 Uhr fuhr die 21-Jährige, aus dem Landkreis Bad-Tölz /Wolfratshausen, mit ihrem Pkw aus Marnbach in Richtung Antdorf. Kurz nach der Abzweigung Richtung Seeshaupt kam die 21-Jährige in einer langgezogenen Rechtskurve aus noch ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn. Zur selben Zeit befuhr diese ein 18-jähriger Penzberger. Das Auto der 21-Jährigen kollidierte frontal mit dem Wagen des Penzbergers. Die junge Frau sowie die Beifahrerin des 18-Jährigen, eine 55-Jährige ebenfalls aus Penzberg, wurden bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie nach der ärztlichen Versorgung in das Klinikum Murnau und in das Krankenhaus in Weilheim gebracht wurden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Penzberger in seinen Wagen eingeklemmt. Er verstarb noch an der Unfallstelle, ehe er aus dem Wrack befreit werden konnte.

Nach ersten Einschätzungen der Polizeiinspektion Weilheim ist anzunehmen, dass der 18-Jährige nicht angeschnallt war. Um dies und die Unfallursache zu klären, wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben.

Während der Unfallaufnahme bis zur Bergung der Fahrzeuge war die Kreisstraße bis 16.50 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde für diese Zeit durch die Feuerwehr und die Straßenmeisterei umgeleitet. Zur technischen Hilfeleistung und Absicherung der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Marnbach-Deutenhausen, Eberfing, Seeshaupt, Huglfing und Oberhausen an der Unfallstelle. Zur Versorgung der Verletzten waren mehrere Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Die verständigten Familienangehörigen und die Einsatzkräfte wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Von Kreisbote

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