Schlimmes verhindern

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Umweltinitiative Pfaffenwinkel e. V.; Landkreis; Betreff: „Noch viele Fragen offen“ im KREISBOTEN vom 21. Oktober: „Die Umweltinitiative Pfaffenwinkel hat sich intensiv mit den Plänen um neue Kraftwerke an der Ammer beschäftigt. Grundlage der Diskussion waren Erkenntnisse, die man aus der Infoveranstaltung der Weilheimer Agenda 21 gewonnen hatte, sowie eigene Recherchen bei Fachbehörden. Im Gegensatz zur Ammerallianz, die entsprechende Pläne der Gemeindewerke Peißenberg fundamental ablehnt, sieht die UIP im Peißenberger Konzept die Chance, Schlimmes zu verhüten und dabei deutliche Verbesserung für die Renaturierung der Ammer zu erhalten. Einigkeit bei der Diskussion ist laut UIP nur in einem Punkt festzustellen: Alle träumen von einer Ammer als natürliches Gewässer in einer intakten Flusslandschaft. ‘Das Leben ist auch an der Ammer kein Wunschkonzert, und ein wilder Alpenfluss wird wohl nicht mehr entstehen’, so Pressesprecher Hans Schütz. Es könne passieren, was niemand will: Die Vergabe der Wasserrechte an ortsfremde Betreiber. Gefahr sehe man darin, dass bei einer Ablehnung der fünf vorliegenden Anträge durch das Wasserwirtschaftsamt jederzeit neue Anträge von außerhalb eingehen könnten. Laut UIP wäre ein örtlicher Betreiber, wie die Gemeindewerke Peißenberg, besser. ‘Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach und vor allem keine Heuschrecke an der Ammer’, so das Fazit der Umweltinitiative. Sie will sich an die Fachbehörden und Landrat Dr. Zeller wenden, um den Antrag aus Peißenberg voranzutreiben.“ Umweltinitiative Pfaffenwinkel e. V. Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

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