"Schock deine Eltern, lies ein Buch" – Viele begeisterte Bücherwürmer bei Peißenberger Ferienprogramm

Gespannt warteten die Kinder darauf, das Bürgermeisterin Manuela Vanni den Hauptpreis aus den vielen Karten der Teilnehmenden zog. Foto: Gnadl

„Wir lesen eigentlich immer viel“, erzählt die zwölfjährige Sara Krötz. Und auch ihre Freundinnen nicken dabei mit einem Grinsen im Gesicht. Die Mädchen verschafften sich kurz vor der Verlosung zum Abschluss des Lesesommers in der Peißenberger Bücherei schon einmal einen Überblick über die vielen Preise.

Die waren aber nicht nur bei den Schülerinnen das Objekt der Begierde. Auch zahlreiche andere Jungen und Mädchen tummelten sich um die Pyramide mit den Gewinnen. Ganz oben der Hauptpreis: Eintrittskarten für Sea Life in München. Aber auch die anderen kleinen und großen Preise konnten sich sehen lassen: Da gab es zum Beispiel Gutscheine fürs Kino, zum Pizzaessen, das Maislabyrinth, eine Sonnenbrille und noch vieles mehr – keiner unter den 90 Kindern und Jugendlichen sollte leer ausgehen. Egal ob eins oder 20 gelesene Bücher: Alle, die in den Sommerferien eins der etwa 100 neu angeschafften Bücher gelesen und bewertet hatten, bekamen ein Dankeschön. „Ziel ist es, Spaß ohne Leistungsdruck zu vermitteln und auch neue Leser zu gewinnen“, erklärt Büchereileiterin Monika Veith. Und das ist gelungen. 400 ausgefüllte Bewertungskarten waren es zum Ende der Ferien. Vor allem junge Mädchen gehörten zu den fleißigsten Leseratten. Aber auch unter den Zwölf- bis 16-Jährigen zog es neue Gesichter in die Bücherei. Dort können sie auch künftig unter etwa 17 000 Medien – vom Buch über CDs bis hin zu Filmen auf DVD – wählen. Am Sommerferien-Leseclub, der als bayernweite Aktion durchgeführt wird, konnten die Peißenberger Mädchen und Buben zwischen neun und 16 Jahren inzwischen zum vierten Mal teilnehmen. Glück hatte schließlich die elfjährige Luise Graf – sie durfte den Hauptpreis mit nach Hause nehmen. Aber auch die anderen Anwesenden trugen ihre Preise stolz aus der Bücherei und fast jeder, der gefragt wurde, war sich sicher: „Ich bin auch im nächsten Jahr wieder dabei.“

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