Jahresfeier mit viel Lob für 105 Schülerlotsen aus dem Landkreis

Vorbildliches Engagement 

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Geballtes Engagement. 150 Schülerlotsen aus sechs Schulen waren als Dankeschön zur Weihnachtsfeier eingeladen.

Peißenberg – Einmal im Jahr bedanken sich die Kreisverkehrswacht, Bürgermeister, Polizei und weitere Offizielle zu Recht bei den Schülerlotsen im Rahmen einer Feier.

Heuer waren 105 Mädchen und Jungen aus sechs Schulen des Landkreises Weilheim-Schongau zu einem Essen in die Tiefstollenhalle geladen. Die Schüler kommen aus Realschule und Gymnasium Weilheim, Mittelschule Huglfing, Real- und Mittelschule Peißenberg und Mittelschule Peiting. „Heute ist ein offizielles Dankeschön für euren Einsatz angesagt. Wo ihr steht, ist noch kein Unfall passiert. Es ist schön, dass es euch gibt“, begrüßte Vorsitzender Georg Off im Namen der Kreisverkehrswacht die Schüler. Gastgeberin war Peißenbergs Bürgermeisterin Manuela Vanni. Sie fasste sich kurz und dankte mit einem wappenverzierten USB-Stick und herzlichen Worten. „Ihr leistet super Arbeit“, betonte sie in ihrer Rede. Weilheims zweiter Bürgermeister Ingo Remesch forderte erst einmal einen kräftigen Applaus für die Helfer ein und versprach im kommenden Jahr ebenfalls kleine Geschenke mitzubringen. Die stellvertretende Landrätin Andrea Jochner-Weiß beschrieb die Schülerlotsen als wahre, kleine Helden im Alltag. „Ihr bewahrt mit eurem Einsatz die Gesundheit eurer Mitschüler, habt vielleicht dem einen oder anderen sogar unwissentlich damit das Leben gerettet. Wenn ich euch anschaue, weiß ich, dass ich mir keine Sorgen um die Zukunft unserer Gesellschaft machen muss“, würdigte sie die Mädchen und Buben. Ihre Wünsche für sie: Einsatz mit Engagement und ansteckender Wirkung auf andere Jugendliche, kein Eigenrisiko, verständnisvolle Mitschüler und Verkehrsteilnehmer. Das wünschen sich auch die Schülerlotsen. „Es macht zwar viel Spaß und ist auch gut fürs Zeugnis, aber unser größter Ärger sind Kinder, die plötzlich loslaufen, ohne auf uns zu hören. Zum Glück ist noch nie etwas passiert“, schilderten Vroni und Jessica ihre Motivationen und Erlebnisse. 
Von Georg Müller

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